Aktualisiert 27.11.2009 14:30

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In seinem neuesten Coup ist «Borat»-Darsteller Sacha Baron Cohen als homosexueller österreichischer Modejournalist unterwegs. Als seine Sendung «Funkyzeit» abgesetzt wird, macht er sich tief verletzt auf den Weg in die USA, um dort berühmt zu werden.

Das ist natürlich mit einem Feuerwerk an tollkühnen Auftritten verknüpft. So hängt Brüno unter anderem mit ­Soldaten vor einem Lagerfeuer ab und schockiert seine Gesprächspartner mit Geplapper über «Sex and the City» («This is such a Samantha thing to say»). Oder er schlägt ehrgei­zigen US-Eltern vor, einer Dreijährigen Fett abzusaugen oder ein Baby in eine Nazi-Uniform zu stecken. Beides findet Zustimmung.

Das Konzept der Figur Brüno funktioniert nach demselben Strickmuster wie jenes von Borat: Beide benehmen sich pausenlos daneben. Cohen bringt die Menschen so dazu, ihre Tarnung aufzugeben. In Gegenwart eines so ungeheuerlichen Interviewers fühlen sie sich entspannt und lassen ihren geheimen Überzeugungen freien Lauf. Klar: Witze über die Modebranche sind nicht derart politisch heikel wie Nationalismus. Doch betreffend Verrücktheit kann «Brüno» mit «Borat» locker mithalten.

Philipp Zweifel (20 Minuten)

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