Aktualisiert 31.05.2004 22:48

Ein Leben in der Illegalität der Siebziger

INTERVIEW – 1974 geht die 24-jährige Gabriele Rollnik in den politischen Untergrund und wird Mitglied bei der Bewegung 2. Juni. Sie nimmt teil an Banküberfällen, Gefangenenbefreiungen und an der spektakulären Entführung des CDU-Politikers Lorenz.

Nach ihrer Verhaftung bricht sie 1976 aus dem Gefängnis aus und kommt ein Jahr später wieder in den Knast. 1992 wird sie endgültig entlassen.

Im Gespräch mit Daniel Dubbe berichtet Gabriele Rollnik wahrhaftig und unsentimental vom «bewaffneten Kampf», vom Leben im Untergrund.

Dieser schmale Band ist ein wichtiges Geschichtsbuch über die Siebzigerjahre.

(wob)

Gabriele Rollnik / Daniel Dubbe: «Keine Angst vor niemand», Edition Nautilus, 127 Seiten, 18.10 Franken.

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