28.12.2019 13:44

Da staunt die Polizei

«Ein Mann fährt ständig Runden im Kreisel»

Der Polizeialltag ist manchmal auch skurril und fördert Unglaubliches zutage. Nachfolgend einige kuriose Polizeieinsätze von 2019.

von
jeb
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Im Kanton St. Gallen drehte 2019 ein Mann unfassbar viele Runden auf seinem Velo um einen Kreisverkehr. Deshalb wurde sogar die Polizei gerufen. Die Polizei erlebt ab und zu skurrile oder tierische Einsätze, wie die nachfolgenden Bilder zeigen.

Im Kanton St. Gallen drehte 2019 ein Mann unfassbar viele Runden auf seinem Velo um einen Kreisverkehr. Deshalb wurde sogar die Polizei gerufen. Die Polizei erlebt ab und zu skurrile oder tierische Einsätze, wie die nachfolgenden Bilder zeigen.

Keystone/Urs Flüeler (Symbolbild)
Auf Instagram postet die Kantonspolizei St. Gallen immer wieder skurrile Alltagsgeschichten der Polizisten. So wie diesen hier.

Auf Instagram postet die Kantonspolizei St. Gallen immer wieder skurrile Alltagsgeschichten der Polizisten. So wie diesen hier.

Instagram / kapo_st.gallen
Was man mit einem Gabelstapler alles machen kann...

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Instagram / kapo_st.gallen

Über das ganze Jahr schreiben die Mediensprecher der Ostschweizer Polizeikorps über Verkehrsunfälle, Brände und Verbrechen. Doch manchmal erleben Polizisten im Einsatz auch kuriose Ereignisse.

So wurde die Kantonspolizei St. Gallen von einer Bewohnerin zu einem Kreisel in der Nähe ihrer Wohnung gerufen. Grund: Seit einer halben Stunde befahre ein Mann mit seinem Velo den Kreisel. «Er fährt ständig Runden im Kreisel», teilte die Frau mit. Als die Polizei später vor Ort eintraf, drehte der Mann nach wie vor seine Runden. Auf sein merkwürdiges Verhalten angesprochen, sagte dieser irgendwas von einem göttlichen Zirkel. Da es sich um keine verkehrsreiche Strasse handelte, liessen die Beamten den Mann weiter seine Runden drehen in der Annahme, dass auch ihm das irgendwann zu bunt werden würde.

An einem anderen Tag führten Polizisten der Kapo St. Gallen eine Verkehrskontrolle durch. Eine kontrollierte Dame trug eine kosmetische Gesichtsmaske, einfach ohne die obligaten Gurkenscheiben auf den Augen. Die Polizei liess sie nach der Kontrolle weiter fahren, schliesslich sei das nicht verboten, einfach aussergewöhnlich.

Wertgegenstände auf Privatparty gestohlen

An einem Wochenende wurden Polizisten zu Spassbremsen an einer Party. Und dies auf Wunsch der Gastgeberin, einer Jugendlichen aus dem Kanton St. Gallen. Diese hatte «sturmfrei» und lud Freunde ein. Es kamen jedoch mehr Personen als eingeladen, weil es sich herumgesprochen hatte, dass eine Party steigt. Irgendwann waren rund 50 Personen in der «sturmfreien Bude». Leider wussten sich nicht alle zu benehmen. Es kam zu Sachbeschädigungen im Rahmen von 3000 Franken. Zudem wurden Wertgegenstände in der Höhe von 6500 Franken gestohlen. In ihrer Verzweiflung habe die Jugendliche die Polizei gerufen, um die Party zu beenden.

Manchmal tauchen auch wieder Phänomene auf, die man als Delikte so nicht mehr auf dem Radar hat. So wurde kürzlich in Lütisburg Sation ein 17-Jähriger mit einem frisierten Mofa angehalten. Auf der Rolle brachte es das Töffli auf flotte 92 km/h.

Einbrecher war ein Betrunkener

An einem Tag im Februar wurde die Kapo Thurgau zu einer Wohnung in Frauenfeld gerufen, weil darin ein Einbrecher vermutet wurde. Vor Ort trafen die Beamten auf einen Mann in angetrunkenem Zustand, der sich in der Tür geirrt hatte.

Manchmal können die Beamten jedoch ob der Reaktion der Leute nur noch die Köpfe schütteln. So im Sommer als eine Frau ihre Tochter an der Pralle Sonne im Auto auf einem Parkplatz zurückliess. Die Mutter wurde gesucht, um das Fahrzeug zu öffnen. Als die Frau auf dem Parkplatz eintraf, zeigte sie sich nicht einsichtig. Im Gegenteil: Die Polizisten seien angeschnauzt worden, was das die Polizei überhaupt anginge.

Im April war die Zürcher Polizei vermeintlichen Langfingern aus dem Thurgau auf der Spur. Ein älteres Paar aus dem Thurgau hatte in Zürich ein herrenloses Handy gefunden. Da in der Limmatstadt das Fundbüro bereits geschlossen war, beschlossen die beiden, das Natel tags darauf beim Fundbüro in Frauenfeld abzugeben. Doch der Besitzer des Telefons hatte sich bereits bei der Polizei gemeldet und diese hatte das Gerät im Thurgau geortete und traf bereits Vorbereitungen, um die Diebe hops gehen zu lassen. Doch soweit kam es dann doch nicht.

Weitere skurrile und tierische Einsätze in der Bildstrecke oben.

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