Kampf auf hoher See: Ein Marlin zeigt Fischern, wos lang geht
Aktualisiert

Kampf auf hoher SeeEin Marlin zeigt Fischern, wos lang geht

Ein schwarzer 270-Kilo-Marlin hat einer Truppe australischer Hochseefischer gehörig eingeheizt. Bilanz des Krieges auf hoher See: ein Speerfisch in Freiheit, ein Mann in Schmerzen.

Das hätte ins Auge gehen können: Hier holt der Speerfisch zu seinem finalen Punch aus.

Das hätte ins Auge gehen können: Hier holt der Speerfisch zu seinem finalen Punch aus.

Fische müssen nicht immer gefangen werden und als Trophäe oder Mahlzeit enden müssen – das hat ein schwarzer Marlin oder Speerfisch einer Sportfischertruppe auf hohe See gezeigt. Und wie. Als der 270 Kilogramm schwere Meeresbewohner beim Ribbon Reef vor der australischen Ostküste anbiss, jubelte die Crew von Captain Daniel Carlson im ersten Moment. Doch schnell wurde klar: Dieser Fisch ergibt sich nicht kampflos.

Und so entbrannte ein epischer Kampf. Der Fisch, wenn dieses Meeresungetüm noch als solcher durchgehen mag, war enorm stark. So stark, dass er das Heck des Fischerboots so weit nach unter zog, bis literweise Wasser hereinströmte.

«Der Fisch mit seinem Speer ...»

Dann holte der Mega-Marlin zu seinem finalen Punch aus – und hechtete furchtlos mitten auf das Deck des Bootes. Die Fischer stoben auseinander, ein Mann fiel zu Boden, ein durch den Gewaltsprung heraus gebrochenes Stück Holz flog wie ein Projektil durch die Luft und verletzte einen Mann am Kopf.

Der Fisch nutzte den Vorteil seines Überraschungsangriffs, riss sich vom Haken und tauchte in seine hart erkämpfte Freiheit ab. «Wir hatten Glück, dass niemand schwerer verletzt wurde. Der Fisch mit seinem Speer war einfach überall. Er nahm uns regelrecht ins Visier», sagte Captain Carlson gegenüber «The West».

Ein Sportfischer an Bord der «Little Audrey» hat das Ganze aufgenommen, mit Soundtrack des Flieger-Filmes «Top Gun» unterlegt und auf Youtube gestellt:

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