NASA: Ein Mondauto für Obama
Aktualisiert

NASAEin Mondauto für Obama

Bei der Parade zur Amtseinführung von Barack Obama ist die NASA mit einem besonderen Repräsentanten vertreten: Die US-Weltraumbehörde schickt ihr neues Mondfahrzeug, um den Präsidenten der Vereinigten Staaten am 20. Januar im Amt willkommen zu heissen.

Die NASA sei bereits früher bei den Paraden vertreten gewesen, habe sich aber noch nie von einem Mondfahrzeug repräsentieren lassen, sagte Sprecher David Mould am Donnerstag. Der zwölfrädrige Wagen mit einer Spitzengeschwindigkeit von etwa zehn Kilometern pro Stunde ist der derzeitige Prototyp für das Fahrzeug, das in rund zwölf Jahren den Erdtrabanten erforschen soll.

NASA beziffert Kosten für längeren Einsatz der Raumfähren

Eine Verlängerung des US-Raumfähren-Programms würde die NASA nach eigenen Angaben drei Milliarden Dollar pro Jahr kosten. NASA-Chef Michael Griffin verwies am Donnerstag ausserdem auf das Risiko, das ein weiterer Einsatz der Shuttles mit sich bringen würde - nämlich die Gefahr, dass sich eine Katastrophe wie der Absturz der «Columbia» 2003 wiederholen könnte.

Die NASA plant bislang, ihre drei verbliebenen Raumfähren im Jahr 2010 stillzulegen. Eine neue Generation von Raumschiffen soll fünf Jahre später zur Verfügung stehen. In der Zwischenzeit wären die USA auf Russland angewiesen, um Astronauten zur Internationalen Raumstation (ISS) zu bringen. Die Entscheidung, ob die Stilllegung der Shuttles verschoben wird, liegt beim neuen Präsidenten und dem Kongress. Barack Obama hat bereits vorgeschlagen, die Raumfähren länger in Betrieb zu halten. (dapd)

Deine Meinung