Foreign Accent Syndrome: Ein neuer Akzent über Nacht
Aktualisiert

Foreign Accent SyndromeEin neuer Akzent über Nacht

Als die Neuseeländerin Bronwyn Fox eines Tages aufwachte, sprach sie nicht mehr mit ihrem gewohnten Akzent. Sondern mit einem, der von der anderen Seite der Welt stammt.

Und plötzlich sprach Frau Fox mit einem anderen Akzent. Bild: Daily Telegraph

Und plötzlich sprach Frau Fox mit einem anderen Akzent. Bild: Daily Telegraph

Seit drei Generationen ist die in Invercargill lebende 59-jährige Bronwyn Fox Neuseeländerin. Und so spricht sie auch: Mit einem dicken Kiwi-Akzent, wie es schon ihre Eltern taten.

Doch dann ist sie laut dem Daily Telegraph eines Tages aufgewacht und das «Good Morning» sei ihr mit einem ganz neuen Akzent herausgerutscht.

An diesem neuen Akzent, einer Mischung wie sie in Wales, Schottland und Nordlondon gesprochen werden könnte, hat sich bis heute, zwei Jahre nach dem Vorfall, nichts geändert. Frau Fox, die seit 25 Jahren an Multipler Sklerose leidet, stört sich nicht gross daran. Und auch ihr Mann Rex findet es nicht schlimm. Im Gegenteil, der britische Akzent würze manchen sonst langweiligen Tag.

Alte Freunde sind verwirrt

Einzig, so Frau Fox, wenn Freunde von früher anrufen, mit denen sie lange nicht gesprochen habe, sei es ein wenig belastend. Es sei schwierig für die Anrufer, zu verstehen, was passiert ist und zu glauben, dass die Dame am anderen Ende der Leitung tatsächlich Bronwyn sein soll.

Deine Meinung