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Luzern, Freitag und SamstagEin neuer Club legt los: Das ROK

Das Adagio ist nicht mehr – dafür rockt ab diesem Wochenende das ROK. Mit neuer Raumgestaltung und einem breiten Programm will sich der Club in der städtischen Ausgehlandschaft positionieren.

von
Urs Arnold

Die griechischen Pfeiler sind weg, und wo sich einst das Cheminée befand, steht nun unübersehbar das DJ-Pult. Kaum etwas weist mehr auf die Adagio-Vergangenheit des Clubraums hin, der neu ROK heisst. «Wir haben das Interieur fast komplett ausgetauscht, weil wir uns vom Adagio abheben wollen», erklärt Projektleiter Pascal Apos­tol. Dessen Firma ROK Gastro AG übernahm den Club vom Hotel Flora, das ihn nicht mehr länger betreiben wollte. Bleiben wird die charmante Kelleratmosphäre. Baulich wurde nämlich nichts verändert.

Das ROK will laut Apostol ein reiferes, breites Publikum ansprechen. Damit dies gelingt, wurde das Programm erweitert. Der Hip-Hop-Anteil wurde heruntergeschraubt und hält sich mit Elektro und anderen Stilen die Waage. Einige der angestammten Partys sind geblieben. «Wir führten mit allen Labels Gespräche. Reihen wie Royal Flash, BBall oder Minirock werden auch im ROK vertreten sein», so Apostol.

Die Einsteins werden regelmässig an der Seidenhofstrasse ihre waghalsigen Mixes präsentieren – Am Samstag feiern sie dort ihre Premiere. Am Feeitag startet das ROK mit Starship, einer Elektro-Party, die zugleich einen Space-Trip zum Mars bietet. Ob der neue Club in Luzern abhebt, wird sich zeigen.

Die Sperrstunde gibt es in Luzern nicht mehr, und so kann man im ROK­ theoretisch von 22 bis 9 Uhr durchfeiern. Ab 4 Uhr startet am Wochenende jeweils die Late Night, der Nachfolger der Afterhour. Dies mit dem Unterschied, dass die Late Night gratis ist.

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