Aktualisiert 04.02.2013 12:59

Am Steilhang

Ein Ratrac streckt die Raupen in die Luft

Auf der Walliser Lauchernalp ist am frühen Sonntagmorgen ein Pistenfahrzeug gekippt. Der Fahrer blieb unverletzt. Doch die Bergungsarbeiten dauerten den ganzen Tag.

von
dwi/kmo
Der Pistendienst habe versucht, den gekippten Ratrac mit Seilwinden zu bergen, erzählt Leser-Reporter Pascal*.

Der Pistendienst habe versucht, den gekippten Ratrac mit Seilwinden zu bergen, erzählt Leser-Reporter Pascal*.

Kopfüber lag heute Morgen ein Pistenfahrzeug im Schnee. «Da stimmt doch was nicht, dachten wir uns», erzählt Leser-Reporter Pascal*, der schon früh auf den Skiern stand.

Und tatsächlich: Wie Karl Roth von den Bergbahnen Lauchernalp gegenüber 20 Minuten Online erzählte, sei das Pistenfahrzeug gegen 5 Uhr früh an einer steilen Stelle gekippt. Es sei erst im Schnee steckengeblieben. Danach konnte sich der Fahrer rückwärts freikämpfen. Doch als er neben der Stelle durchfahren wollte, kippte das Fahrzeug in das zuvor entstandene Loch im Schnee.

Ein Pistenfahrzeug wiegt zwischen zehn und zwölf Tonnen. Dass der Fahrer beim Unfall nicht verletzt wurde, sondern mit einem Schock davonkam, ist laut Roth den zusätzlichen Verstärkungen zu verdanken.

Die Bergungsarbeiten dauerten danach fast den ganzen Tag. «Das war wohl ein schwieriges Unterfangen», sagte Leser-Reporter Pascal. «Auch nach drei Stunden lag der Ratrac noch immer auf dem Dach.»

Karl Roth bestätigt die Beobachtung. Für die Aktion wurden drei weitere Fahrzeuge benötigt. Mit einem Ratrac wurde das gekippte Gefährt gesichert und zwei Pistenraupen zogen es mit einer Seilwinde wieder in eine aufrechte Position. Das beschädigte Unfallfahrzeug ist mittlerweile in der Reparatur.

*Name geändert

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