Nach Sieg gegen Fish: «Ein richtiger Flow ist nie aufgekommen»
Aktualisiert

Nach Sieg gegen Fish«Ein richtiger Flow ist nie aufgekommen»

Bereits besiegelte Halbfinalqualifikation hin oder her: Roger Federer gibt nach dem Duell mit Mardy Fish offen zu, nach dem 2. Satz Angst gehabt zu haben, nicht mehr ins Spiel zu finden.

von
tat

Auch wenn 200 ATP-Punkte und darüber hinaus eine Siegprämie von 120 000 US-Dollar winkten: Im Platz-Interview mit SF-Tennisexperte Heinz Günthardt gab Roger Federer zu, es sei nicht ganz einfach gewesen, sich für das hinsichtlich der Halbfinalqualifikation bedeutungslos gewordene Spiel gegen Mardy Fish zu motivieren. «Zumindest im Unterbewusstsein war es vielleicht so, weil ich die Qualifikation bereits im Sack hatte», so der Baselbieter.

Hinzugekommen sei, «dass nie ein richtiger Flow aufgekommen ist». Das habe auch an Fish gelegen, der etwa im zweiten Satz plötzlich sehr stark aufgespielt habe. Federer weiter: «Ich hatte nach dem zweiten Durchgang Angst, dass er im Entscheidungssatz weiterhin so stark retourniert, dass ich gar nicht mehr in die Partie reinfinde». Dem war bekanntlich nicht so. Mardy Fish überliess der Weltnummer 4 im dritten Satz wieder das Zepter, Roger Federer riss den dritten Durchgang mit 6:3 an sich.

«Djokovic kommt durch»

Als samstäglichen Halbfinalgegner erwartet Federer niemand geringeren als die amtierende Weltnummer 1, Novak Djokovic. «Djokovic hat es zwar nicht in den eigenen Händen, aber ich denke, er kommt schliesslich doch durch».

Zum Verlauf der Vorrunde in der eigenen Gruppe meinte der Baselbieter: «Ich hätte nie gedacht, dass Andy Murray das Turnier nicht fertig macht». Nachdem David Ferrer den Briten bezwungen habe, habe er gewusst, dass es ganz spannend werde. Roger Federer seinerseits darf sich nach einer glänzenden Qualifikationsphase bereits zurücklehnen und geniessen. Während Nadal, Djokovic und Co. noch zittern müssen, steht für ihn der nächste Ernstkampf erst am Samstag auf dem Programm.

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