Aktualisiert

Kuriose VersteigerungEin-Seelen-Stadt aus den USA geht an Vietnamesen

Weil der einzige Einwohner und selbsternannte Bürgermeister von Buford im US-Staat Wyoming in Ruhestand gehen wollte, hat er seine Stadt versteigert. Zugeschlagen haben zwei Vietnamesen.

von
jam

Die kleinste Stadt der USA gehört ab sofort zwei Vietnamesen. Die anonymen Bieter ersteigerten am Donnerstag für 900 000 Dollar (rund 825 000 Franken) die Ein-Einwohner-Stadt Buford im US-Staat Wyoming. Die Männer dürfen eine Tankstelle, einen Gemischtwarenladen, ein 1905 errichtetes Schulhaus, eine Hütte, eine Werkstatt, vier Hektar Land und ein Haus mit drei Zimmern ihr Eigen nennen.

Der einzige Einwohner der Stadt will seinen inoffiziellen Bürgermeistertitel abgeben und in den Ruhestand gehen. Don Sammons ist aber nicht nur Bürgermeister, sondern gleich auch noch Betreiber der Post, die 1880 gegründet wurde. Buford wurde in den 1860er während des Baus der transkontinentalen Eisenbahn gegründet und hatte 2000 Einwohner - in erster Linie Wanderarbeiter -, bevor die Strecke weiter ausgebaut wurde. Mit dem Weiterziehen der Bahn zogen auch die Einwohner langsam ab.

(jam/dapd)

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