WM-Kader Schweiz: Podcast «Anderi Liga» über Team von Murat Yakin

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Podcast «Anderi Liga»«Ein sehr starkes Team – aber dieses WM-Aufgebot ist fahrlässig»

20-Minuten-Sportchef Tobias Wedermann und NZZ-Journalist Fabian Ruch warnen in der neuen Podcast-Folge von «Anderi Liga» vor einer zu grossen WM-Euphorie.

von
Tobias Wedermann
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NZZ-Fussballjournalist Fabian Ruch (l.) und 20-Minuten-Sportchef Tobias Wedermann (r.) analysieren das Schweizer WM-Kader.

NZZ-Fussballjournalist Fabian Ruch (l.) und 20-Minuten-Sportchef Tobias Wedermann (r.) analysieren das Schweizer WM-Kader.

Matthias Spicher
Weiter diskutieren die Hosts über den Playoffmodus in der Super League oder das Verhalten von Sions Skandalkicker Mario Balotelli.

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20 Minuten
Murat Yakin hat am Mittwoch das 26-köpfige Team für Katar präsentiert.

Murat Yakin hat am Mittwoch das 26-köpfige Team für Katar präsentiert.

20min/Michael Scherrer

Darum gehts

  • In Folge 30 des Fussball-Podcasts «Anderi Liga» sprechen 20-Minuten-Sportchef Tobias Wedermann und NZZ-Journalist Fabian Ruch über das Schweizer WM-Aufgebot.

  • Sie kritisieren den Nationaltrainer Murat Yakin, weil es im 26-Mann-Kader wenig Aussenverteidiger hat.

  • Beide vermuten, dass Yakin bei seiner Auswahl Wert darauf gelegt hat, möglichst wenig Unruhe im Team zu haben.

Am Mittwochmittag präsentierte Murat Yakin im Verkehrshaus Luzern das Schweizer Kader für die Fussball-WM in Katar. Natürlich sprechen die Podcaster Tobias Wedermann und Fabian Ruch in der neuesten Folge von «Anderi Liga» vor allem über das Aufgebot der Nationalmannschaft. Die beiden trauen der Schweiz viel zu, sind aber irritiert über gewisse Nominationen.

«Die Schweiz hat ein sehr starkes Team. Aber ich finde es ein wenig fahrlässig, reist sie mit nur zwei echten Aussenverteidigern an die WM», sagt NZZ-Journalist Fabian Ruch. «Zumal diesmal sogar 26 und nicht nur 23 Fussballer aufgeboten werden konnten.» Auch Wedermann sieht ein Risiko darin, sollten sich Silvan Widmer oder Ricardo Rodriguez verletzen. Mit Kevin Mbabu und Jordan Lotomba verzichtet Yakin auf zwei bewährte Kräfte, die ideale Vertreter auf diesen Positionen gewesen wären.

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Nati-Trainer Murat Yakin nimmt 26 Spieler an die WM nach Katar mit. Im Kader stehen vier Torhüter: Yann Sommer (Gladbach), …

Nati-Trainer Murat Yakin nimmt 26 Spieler an die WM nach Katar mit. Im Kader stehen vier Torhüter: Yann Sommer (Gladbach), …

freshfocus
… Gregor Kobel (Dortmund), …

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Marc Schumacher/freshfocus
… Jonas Omlin (Montpellier) und …

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Elvedi vor Schär

Aber natürlich trauen Wedermann und Ruch der Schweiz an der WM viel zu. «Das ist vielleicht die beste Nati der Geschichte», sagt Wedermann. Er findet es erstaunlich, dass der bei Newcastle in dieser Saison überragende Fabian Schär in der Innenverteidigung in der Hierarchie hinter Nico Elvedi stehen könnte – wenn man die Aussagen von Yakin richtig interpretiert hat.

Zudem glaubt Wedermann, dass Yakin bei seiner Spielerauswahl grossen Wert darauf gelegt hat, keine Unruhe aufkommen zu lassen. Darum sei auch Wedermanns Wunschspieler Michael Frey nicht dabei. «Yakin hat seine Stammelf», sagt der 20-Minuten-Sportchef. «Und er hat viele Fussballer mitgenommen, die nicht spielen und keinen Ärger verursachen werden.»

Tore und Taktiken, Transfers und Tumulte

Nebenrollen für Jashari und Rieder

Ruch wiederum sieht in der Häufung an zentralen Mittelfeldspielern möglicherweise einen Hinweis darauf, dass Yakin an der WM eine taktische Überraschung planen könnte. Er freut sich, hat Fabian Rieder den Sprung ins Kader geschafft. Die riesigen Talente Rieder von YB und Ardon Jashari von Luzern sind zwar in Katar dabei, dürften aber keine bedeutende Rolle spielen.  

Im Podcast werden die einzelnen Positionen im Schweizer Kader detailliert besprochen. Zudem werfen Wedermann und Ruch einen Blick auf andere WM-Aufgebote, sprechen über die Kritik am Turnier in Katar und diskutieren die wichtigsten weiteren Punkte, die aktuell für hitzige Debatten sorgen – wie den Playoffmodus in der Super League oder das Verhalten von Sions Skandalkicker Mario Balotelli.

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