Aktualisiert 16.03.2017 10:24

Presseschau zur Wahl

«Ein Sieg, aber noch lange keine Regierung»

Rechtspopulist Geert Wilders schneidet bei den Wahlen in den Niederlanden deutlich schlechter ab als die regierenden Liberalen. So reagieren Medien im In- und Ausland.

von
roy
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Die «Frankfurter Allgemeine» spricht von einem «Sieg mit Abstrichen».

Die «Frankfurter Allgemeine» spricht von einem «Sieg mit Abstrichen».

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«Halt gesagt zum Populismus» titelt die «NZZ», spricht aber auch von Schwierigkeiten, denen sich Ministerpräsident Mark Rutte in Zusammenhang mit der Regierungsbildung konfrontiert sieht.

«Halt gesagt zum Populismus» titelt die «NZZ», spricht aber auch von Schwierigkeiten, denen sich Ministerpräsident Mark Rutte in Zusammenhang mit der Regierungsbildung konfrontiert sieht.

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Auch die französischen Zeitung« Le Monde» meint, dass sich die Regierungsbildung für Mark Rutte als sehr schwierig erweisen dürfte.

Auch die französischen Zeitung« Le Monde» meint, dass sich die Regierungsbildung für Mark Rutte als sehr schwierig erweisen dürfte.

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Ministerpräsident Mark Rutte hat die Wahlen in den Niederlanden gewonnen. Damit deutet alles auf eine neue Regierung unter seiner Führung hin, was in vielen Medien als starkes «Zeichen gegen den Populismus» oder als «Sieg, aber noch langen keinen Erfolg» gewertet wird.

Denn die Koalitionsbildung dürfte wegen der Zersplitterung der Parteienlandschaft schwierig werden. Mindestens vier Parteien müssen sich beteiligen. So schreibt die «Süddeutsche Zeitung», dass Ministerpräsident Rutte am Ende dieses Prozesses seinen Posten gar los sein könnte.

Rechtsliberale holen 32 Sitze

Ruttes rechtsliberale Partei liegt mit 21 Prozent an der Spitze. Danach folgt mit deutlichem Abstand die Partei des Rechtspopulisten Geert Wilders mit 13 Prozent.

Umgerechnet in Mandate ergeben sich 32 Sitze für Ruttes Volkspartei für Freiheit und Demokratie (VVD) und 19 für Wilders' Partei für die Freiheit (PVV). Jeweils 19 Sitze dürften auch die Christdemokraten und die Democraten 66 holen, die mit kleinem Abstand hinter der PVV folgen. Das Parlament umfasst insgesamt 150 Sitze. (roy/sda)

Ministerpräsident Mark Rutte freut sich in Den Haag über den Wahlsieg seiner rechtsliberalen Partei. (Bild: Carl Court/Getty Images)

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