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Rigozzi über Walliser Beiz«Ein solches Verhalten geht gar nicht»

Nachdem ihre Tisch-Reservation schiefgelaufen war, rief Christa Rigozzi auf Insta zum Boykott eines Walliser Restaurants auf. Jetzt legt die Moderatorin noch nach.

von
kfi
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Christa Rigozzi will sich bei der Wirtin nicht für ihren Internet-Pranger entschuldigen. «Sie muss sich bei mir entschuldigen, sicher nicht ich mich bei ihr. Sie war so aggressiv und nicht im Recht.»

Christa Rigozzi will sich bei der Wirtin nicht für ihren Internet-Pranger entschuldigen. «Sie muss sich bei mir entschuldigen, sicher nicht ich mich bei ihr. Sie war so aggressiv und nicht im Recht.»

Insta
Familie Rigozzi-Marchese feierte den Jahreswechel und den Geburtstag der Zwillinge in Leukerbad VS.

Familie Rigozzi-Marchese feierte den Jahreswechel und den Geburtstag der Zwillinge in Leukerbad VS.

Instagram
Sonne und Schnee für Christa Rigozzi – und für einmal nichts zu tun.

Sonne und Schnee für Christa Rigozzi – und für einmal nichts zu tun.

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Der Zwist zwischen Christa Rigozzi (36) und dem Restaurant Alpenrose in Leukerbad VS geht in die nächste Runde. Am 30. Dezember wollte die Moderatorin mit ihrer Familie im Walliser Lokal essen gehen. Sie hatte schon zwei Wochen vorher einen Tisch reserviert. Als sie sich am reservierten Tag telefonisch nach Babystühlen erkundigen wollte, erfuhr sie jedoch, dass die Wirtin nichts von einer Reservation wusste.

Darauf liess Rigozzi ihrem Frust auf Instagram freien Lauf. Wütend zeigte sie die vermeintliche Buchungsbestätigung, schilderte ihren rund 40'000 Followern, was ihr widerfahren war und forderte zum Boykott des Restaurants auf.

«Das stimmt überhaupt nicht»

Die Wirtin stellte daraufhin klar: Das Ganze sei «blöd gelaufen» und ein Missverständnis, weil fremde Websites Internet-Reservationen anbieten würden, so Dubravka Gluscevic (55) zu 20 Minuten. Ihr Lokal habe keine Website und sei nur telefonisch erreichbar, sie habe deshalb nie eine Buchungsanfrage erhalten.

Sie habe Rigozzi am Telefon gesagt, dass sie nichts von ihrer Buchung wisse und weiterarbeiten müsse, weil sie ein volles Haus habe. «An einem anderen Tag hätte ich vielleicht Zeit gehabt, die Situation zu klären, aber zu diesem Zeitpunkt hatte ich viele, viele Gäste.»

Rigozzi will das nicht auf sich sitzen lassen, sie kontert jetzt im «Blick»: «Was sie sagt, stimmt überhaupt nicht.» Die Wirtin habe sie «von Anfang an angegriffen, gesagt, dass sie mir nie eine Bestätigung geschickt hat». Sie habe dann ruhig gefragt, was sie nun machen würden. «Sie hat geschrien, das sei mein Problem. Sie habe viel zu tun, sie hat mich angegriffen und das Telefon aufgehängt, ohne sich zu verabschieden. Ein solches Verhalten geht gar nicht.» Es gehe ihr vor allem ums Benehmen. «Man muss zu den Gästen freundlich sein und sie sicher nicht noch anschreien und angreifen.»

Rigozzi will sich nicht entschuldigen

Punkto Reservation, die nicht eingegangen sein soll, sagt Rigozzi: Sie verstehe nicht, dass die Beiz Local.ch, einen Swisscom-Dienst, in Anspruch nehme und davon nichts wisse. «Da steht klar, dass man die Reservationen sowohl online, per Mail oder per Telefon machen kann.»

Dass sie sich bei der Wirtin entschuldigen sollte, sieht sie nicht ein. «Sie muss sich bei mir entschuldigen, sicher nicht ich mich bei ihr. «Sie war so aggressiv und nicht im Recht.»

Die Wirtin kann Rigozzis Frust über die fehlende Tisch-Reservation auch nachvollziehen, wie sie zu 20 Minuten sagt. Eine Entschuldigung auf den Insta-Pranger erwarte sie nicht. «Das bringt mir nichts.»

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