Geri-Gate: «Ein Täter, der sich zum Opfer machen will»

Aktualisiert

Geri-Gate«Ein Täter, der sich zum Opfer machen will»

PR-Profi Sacha Wigdorovits äussert sich gegenüber 20 Minuten zu den Vorwürfen, er habe die kompromittierenden Bilder von Geri Müller und die Chat-Protokolle den Medien zugesteckt.

von
Peter Wälty
«Mir ist es ziemlich egal, was man noch alles behauptet»: PR-Profi Sacha Wigdorovits.

«Mir ist es ziemlich egal, was man noch alles behauptet»: PR-Profi Sacha Wigdorovits.

Herr Wigdorovits, heute im Lauf des Tages tauchte in verschiedenen Titeln immer wieder Ihr Name im Zusammenhang mit der Affäre um den Badener Stadtammann Geri Müller auf.

Sacha Wigdorovits: Offenbar wurden von Geri Müller gezielt Anschuldigungen lanciert. Das ist nichts Neues. Immer, wenn ihm etwas Unangenehmes widerfährt, soll ich dahinterstecken, weil ich ihn auch schon auf Podien oder im Fernsehen angegriffen habe. Das macht seine Behauptungen aber nicht wahrer.

Wieso sollte er das tun?

Es ist das alte Schema: Das Ablenkungsmanöver eines Täters, der sich zum Opfer machen will. Ich glaube nicht, dass viele Leute darauf hereinfallen werden.

Wen meinen Sie mit Täter?

Ich gehe davon aus, dass der Artikel im «Tages-Anzeiger» von Geri Müller oder jemandem aus seinem Umfeld lanciert wurde.

Dem Vernehmen nach sollen Sie aber im Besitz des kompromittierenden Materials sein.

Mir ist es ziemlich egal, was man noch alles «dem Vernehmen» nach behauptet. Dazu äussere ich mich nicht.

Man konnte heute Morgen aber lesen, Sie hätten verschiedene Redaktionen über die Existenz des Materials informiert.

Dass ich irgendwelchen Medien irgendwelche Protokolle angeboten haben soll, wie der «Tages-Anzeiger» schreibt, stimmt nicht, das ist frei erfunden.

Wie gut kennen Sie eigentlich Müllers Chat-Partnerin?

So gut wie alle anderen, die in den letzten Tagen Zeitungen gelesen und Fernsehen geschaut haben.

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