16.08.2020 11:43

Best OfEin Teenager aus Kasachstan erobert die Charts

EDM-Produzent Imanbek (19) holte sich Rapper Tory Lanez ins Boot – und weitere Highlights der aktuellen Musikwoche.

von
Melanie Biedermann
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Ja, dieser Mann ist für einen der grössten Hits des letzten Jahres verantwortlich: Imanbeks Remix von Saint Jhns «Roses» stürmte international die Charts.

Ja, dieser Mann ist für einen der grössten Hits des letzten Jahres verantwortlich: Imanbeks Remix von Saint Jhns «Roses» stürmte international die Charts.

Instagram/imanbekmusic
Der 19-jährige Produzent stammt aus Kasachstan. Die 20-Minuten-Radio-Moderatoren sind Fans erster Stunde und freuen sich entsprechend über den neuen Release «Blackout»: «Der Refrain ist mega.»

Der 19-jährige Produzent stammt aus Kasachstan. Die 20-Minuten-Radio-Moderatoren sind Fans erster Stunde und freuen sich entsprechend über den neuen Release «Blackout»: «Der Refrain ist mega.»

Instagram/imanbekmusic
Zwischen dem «Roses»-Remix und dem neuen Song nahm Imanbek (inzwischen oft mit Maske) ein Remake des Modern-Talking-Klassikers «Brother Louie» auf. Dieter Bohlen (Mitte) freuts.

Zwischen dem «Roses»-Remix und dem neuen Song nahm Imanbek (inzwischen oft mit Maske) ein Remake des Modern-Talking-Klassikers «Brother Louie» auf. Dieter Bohlen (Mitte) freuts.

Instagram/imanbekmusic

Im «Best Of» stellt dir 20 Minuten Radio die Highlights der aktuellen Musikwoche vor.

«Brand New», das Battle der neuesten Tracks, gibts von Montag bis Freitag jeweils zwischen 15 und 19 Uhr in der «Supreme Show» live auf unserem Sender.

Release der Woche: Imanbek & Tory Lanez – «Blackout»

«Sein Ding ist ja, dass er Trap-Songs in EDM-Nummern verwandelt», erklärt 20-Minuten-Radio-«Supreme Show»-Host Freezy. Der erste Hit gelang Imanbek 2019 mit dem Remix des Saint-Jhn-Songs «Roses». Seine damals noch unlizenzierte Dance-Version ging via Tiktok viral und führte, mittlerweile auch mit Saint Jhns Segen, die UK-Charts an. In den USA reichte es für Platz fünf, in der Schweiz für die Zwei.

Mit «Blackout» zeige Imanbek eine neue Facette von sich, meint Freezy. «Wir sind riesige Fans des Refrains. Tory Lanez ist im Song ebenfalls bestens platziert.» Moderationspartner Moe ergänzt: «Wohl bemerkt, dahinter steckt ein 19-jähriger Junge aus Kasachstan. Extrem spannend, wenn man sich das Ausmass des Erfolgs ansieht.» Die «New York Times» widmete dem Newcomer ein Portrait.

Video der Woche: Jorja Smith – «By Any Means»

Der Song der britischen Sängerin ist ein Liebesbrief an die Liebe, gleichzeitig eine Protestschrift für Gerechtigkeit. Für das Video trommelte Smith Familie und Freunde samt deren Communitys in Südlondon zusammen.

«Ich muss entweder lachen oder weinen, wenn ich das Video sehe», kommentierte die 23-Jährige den Release-Post. Wer genau hinschaut und -hört, wird Ähnliches empfinden.

«By Any Means» ist Teil eines Compilation-Projekts von Roc Nation. Das US-Musiklabel bat eine Reihe an Künstlern, die Diskussion um Black Lives Matter am Leben zu erhalten und Raum für Fortschritt zu schaffen.

Catch der Woche: Idles – «Model Village»

Wer Idles nicht kennt: Die Band aus Bristol ist die vielleicht grösste Rocksensation der letzten Jahre. Das Debütalbum «Brutalism» ging 2017 durch die Decke. Die Presse nannte die Idles Punk, die Band wollte davon jedoch nichts wissen.

«Wir spielen Recession Soul», erklärte Bandleader Joe Talbot neulich im Radiointerview mit Kultmoderator Zane Lowe. Es gehe seiner Band um Aufklärung, klingen tut das dennoch sehr nach wilder Widerstandsmusik – so auch der neueste Release.

«Model Village» ist die dritte Single zum dritten Album «Ultra Mono», das am 25. September erscheint. Das Musikvideo stammt von Kultregisseur Michel Gondry und ist so genial wie der Song.

Wer Idles tatsächlich nicht kannte: Jetzt ist definitiv der Zeitpunkt, sich den Namen dieser Band zu merken.

Live-Tipp der Woche: Eskimo auf Anfrage

Es ist ein Long Shot, aber via Social Media ging rum, dass das Berner Mundart-Agglo-Pop-Duo Eskimo für Akustik-Sets zu haben sei.

Potenzielle Veranstalter könnten bei der Booking-Agentur anfragen, hiess es dort. Theoretisch könnte auch eine Gruppe Fans sich zusammenschliessen und buchen, richtig?

Falls weder noch etwas wird: Für den 7. und 28. November sowie am 18. Dezember sind Club-Konzerte geplant. Infos und Tickets gibts auf der Website der Band.

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10 Kommentare
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Experte

17.08.2020, 14:46

Guckt euch mal die Bewertungen dieses Klatschblattes an. Kein Wunder fehlt der Daumen runter. Die können bald zusammen und dann zum Sozialamt oder bei Sarafe anschaffen, dort braucht man Warmluftpumpen.

moja

17.08.2020, 08:21

ein teenager aus kasachstan erobert die charts? dann hat man wohl noch nie von dimash kudaibergen gehört, ebenfalls aus kasachstan und in asien ein star! ein jahrhundert-talent, das mit sehr viel können, professionalität (statt computer bastelei), musikstudium seit kindheit und authentizität überzeugt. weder mainstream noch eintagsfliege...auch wenn der musikstil (besonders jungen leuten) fremd scheint...reinhören lohnt sich auf jeden fall! weltweit millionen von fans können sich nicht täuschen. und wer weiss, vielleicht überwinden sich die europäischen radiostationen doch irgendwann, diesen künstler zu spielen... :-)

Kurt

17.08.2020, 08:03

Da wird die Markwalder vor Freude im Dreieck tanzen.