Aktualisiert 28.02.2008 21:45

Ein teurer Griff an die Weichteile

Wer sich in Italien im Schritt kratzt, muss künftig tief in den Sack greifen: 200 Euro kostet die frivole Handbewegung.

Das italienische Berufungsgericht will damit den Griff in die Intimzone aus der Öffentlichkeit verbannen. Männer, die sich vor aller Augen an die Lenden fassen, «verstossen gegen Anstand und Schicklichkeit», argumentierten die Richter.

Das Gericht hat damit die Beschwerde eines 42-jährigen Mannes aus Como abgewiesen, der letzten Mai für ebendiese Tat gebüsst worden war. Grund für den italienischen Hang zur Handgreiflichkeit ist der Aberglaube: Der Griff gilt als Glückshandlung, ähnlich unserem «Holz anfassen».

raf

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