Aktualisiert 14.12.2011 15:00

Chelseas FehlinvestitionEin Torres zum Schleuderpreis

Chelsea will Fernando Torres loswerden. Der Stürmer soll im Winter-Transferfenster verkauft werden – auch wenn die «Blues» dabei einen hohen Verlust in Kauf nehmen müssen.

von
fbu
Fernando Torres kommt bei Chelsea einfach nicht auf Touren.

Fernando Torres kommt bei Chelsea einfach nicht auf Touren.

Fernando Torres' Tage bei Chelsea scheinen gezählt. Rund 220 000 Franken kostet der Stürmer die «Blues» jede Woche. Viel zurückgegeben hat der Spanier mit dem Übernamen «El Niño» seinem Verein dafür aber nicht. Erst vier Tore konnte er seit seinem Wechsel von Liverpool im Januar 2011 verbuchen. Zu wenig für einen Starstürmer – und auch zu wenig für einen Klub wie Chelsea.

Nun wollen die «Blues» handeln. Die Klubführung soll laut «Daily Mail» zuerst in Betracht gezogen haben, den Stürmer auszuleihen, um sein erschüttertes Selbstvertrauen wieder zu stärken. Mittlerweile sei man aber sogar bereit, Torres zu verkaufen. Kommt es tatsächlich zu einem Verkauf, muss Chelsea eine massive finanzielle Einbusse in Kauf nehmen. Angeblich soll der Verein jedes Angebot um 30 Millionen Franken prüfen wollen. Gekauft hatte man «El Niño» zu Beginn des Jahres für mehr als das Doppelte (für damals rund 78 Millionen Franken). Allerdings muss ein zukünftiger Arbeitgeber natürlich auch die immensen Lohnkosten des Spaniers übernehmen.

Chelseas Geduld zu Ende

Chelsea zeigte sich zu Beginn geduldig mit dem 27-Jährigen. Aber auch wenn Torres bei den Fans bis jetzt beliebt ist, konnte er die Erwartungen nicht erfüllen. Nur vereinzelt liess der Spanier bisher sein Können im Trikot von Chelsea aufblitzen. Nach seinem Wechsel von Liverpool an die Stamford Bridge dauerte es 13 Partien, bis er erstmals den Ball im Tor unterbrachte. Auch die Verpflichtung von Juan Mata, die Torres die nötige Unterstützung hätte bringen sollen, verbesserte das Spiel des spanischen Internationalen nicht. Bei seiner jetztigen Form bleibt es deshalb fraglich, welcher europäische Verein bereit ist, in den schwächelnden Stürmer zu investieren.

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