«Kerbal Space Program»: Ein Trip in den Weltraum zum Schnäppchenpreis

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«Kerbal Space Program»Ein Trip in den Weltraum zum Schnäppchenpreis

Vom Raketendesign bis zum Umkreisen von Planeten: «Kerbal Space Program» lässt Spieler einen Ausflug ins All planen. Sogar die Nasa hat Interesse am Game.

von
tob

Seit vier Jahren hat das mexikanische Entwicklerstudio Squad an ihrem Spiel geschraubt. Diese Woche ist «Kerbal Space Program» veröffentlicht worden. Wer schon immer mal Chef einer eigenen Raumfahrtbehörde spielen wollte, der kann seinen Traum nun – zumindest virtuell – in die Realität umsetzen.

Die erste Herausforderung im Spiel: Überhaupt vom eigenen Planeten namens Kerbal abzuheben. Dafür muss man in der Weltraumbasis eine Rakete zusammenschustern. Dabei hat jedes Bauteil einen Einfluss auf die Aerodynamik. Ob es die Rakete in die Umlaufbahn schafft, hängt zudem vom Luftdruck, der Temperatur und anderen Faktoren ab, schreiben die Entwickler. Gerade bei den ersten Versuchen kann es schon mal passieren, dass das Geschoss in der Luft explodiert.

Zusammenarbeit mit Nasa

Gespielt werden kann «Kerbal Space Program» in diversen Modi. Dabei ist auch die Erkundung des Sonnensystems möglich, wobei man auf Planeten landen und nach neuen Ressourcen suchen kann. Im Karriere-Modus etwa bekommt man für erfolgreich abgeschlossene Missionen mehr Geld und kann dieses dann wieder in grössere Raketen investieren.

Trotz des spassigen Charakters von «Kerbal Space Program» haben bereits Elon Musk (Space X) und die US-Weltraumbehörde Nasa Interesse am Spiel gezeigt. So können etwa im Spiel auch echte Missionen der Nasa nachgespielt werden.

Seit 2011 wird das Spiel entwickelt, mehrere Beta-Versionen sind veröffentlicht worden. Diese Woche ist der Titel offiziell auf Steam in der Version 1.0 erschienen. Das Spiel gibt es für Windows, OS X und Linux für 30 Franken.

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