Ein Volk hängt am Handy
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Ein Volk hängt am Handy

Für 84 Prozent der Schweizer ist das Handy nicht mehr wegzudenken. 55 Prozent sehen in den Mobilfunk-Antennen aber ein Risiko.

81% der Schweizer besitzen ein Handy. Für 76% von ihnen überwiegt der Nutzen gegenüber einem allfälligen Risiko, wie eine GfS-Umfrage im Auftrag des Forums Mobilkommunikation zeigt. 55% sehen aber ein Risiko in den Mobilfunk-Antennen. Allerdings stehen die Antennen auf einer Liste von Gesundheitsrisiken wie Drogen, Alkohol oder Atomkraftwerke an zweitletzter Stelle, knapp gefolgt von übermässigem Kaffeekonsum.

Die Umfrage brachte laut dem Forum auch Widersprüche ans Licht: Einerseits verlangen die Befragten eine flächendeckende Versorgung – gleichzeitig sollen die Antennen aber möglichst weit weg vom eigenen Umfeld stehen. Technisch ist dies aber unmöglich. Auch die Forderung, die Netze der Betreiber zur Reduktion der Antennenzahl zusammenzulegen, basiert auf falschen Informationen: Laut Forum hängt die Zahl der Antennen von der Zahl der geführten Gespräche und übermittelten Daten ab.

(sda)

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