Aktualisiert 22.04.2014 15:52

Neue RechteEin weiterer Schritt auf dem Weg zur iWatch

Apple hat den Markenschutz ausgedehnt: Neu ist der Konzern auch in der Kategorie Uhren und Schmuck Herr über die Marke Apple. Laut Insidern ein starkes Indiz für die iWatch.

von
tob
Wie die iWatch dereinst aussehen wird, ist nicht bekannt. Die Designer von der Firma Jivaldi stellen sich die Apple-Uhr als Armreif vor. (Screenshot: Jivaldi)

Wie die iWatch dereinst aussehen wird, ist nicht bekannt. Die Designer von der Firma Jivaldi stellen sich die Apple-Uhr als Armreif vor. (Screenshot: Jivaldi)

Über eine intelligenten Uhr aus dem Hause Apple kursieren seit Monaten Gerüchte. Jetzt ist ein weiterer Hinweis dazugekommen, der darauf hindeutet, dass der iPhone-Konzern demnächst eine iWatch auf den Markt bringen könnte. Denn seit kurzem ist die Marke Apple auch in der Produktkategorie 14 geschützt, wie die Website Macrumors berichtet. Diese umfasst neben Schmuck, Manschettenknöpfen und Krawattenklammern auch Uhren.

Zuerst wurde der erweiterte Markenschutz in Ecuador beantragt. Anschliessend folgten die Länder Norwegen, Mexiko und England. In den USA wurde laut Macrumors noch keine Ausweitung auf die entsprechende Markenkategorie beantragt. Bereits im letzten Jahr hat sich der iPhone-Konzern den Begriff iWatch in mehreren Ländern schützen lassen.

Kommt die Apple-Uhr 2014?

Mit der geplanten Uhr dürfte es Apple auch auf das Geschäft mit der Gesundheit abgesehen haben. Der Konzern will weiteren Gerüchten zufolge künftig Körperfunktionen wie Puls und Blutdruck erfassen und im iPhone speichern. Mittlerweile stehen auch mehrere Experten auf dem Gebiet der Fitness auf der Lohnliste von Apple. Die iWatch könnte laut dem Analysten Ming Chi-Kuo noch 2014 auf den Markt kommen, wie Business Insider berichtet.

Der Markt mit den sogenannten Wearables ist hart umkämpft. Analysten schätzen, das Apple mit einer Uhr gute Geschäfte machen könnte. Die Nachfrage soll ähnlich gross sein wie beim ersten iPad und könnte dem Unternehmen im ersten Jahr bis zu 17,5 Milliarden Dollar Umsatz bescheren. Dies hat offenbar die Konkurrenz eingeschüchtert.

Nike zieht sich zurück

Wie die Website Cnet letzte Woche berichtete, hat Nike die Entwicklung von Fitness-Gadgets und Smartwatches eingestellt. Das bedeute das Aus für den Fitness-Tracker Fuelband. Der Grossteil des rund 70-köpfigen Hardware-Teams bei Nike sei bereits entlassen worden, wie Cnet von einem Insider erfahren haben will.

Mit dem geplanten Einstieg von Apple und Google in den Wearable-Markt sehe Nike laut Analysten keine Zukunft mehr für die eigene Hardware. Ein anderer Analyst vermutet, dass sich die beiden Firmen für die iWatch zusammentun könnten: Schliesslich sitzt Apple-CEO Tim Cook im Verwaltungsrat von Nike. Ausserdem ist er als Fuelband-Fan bekannt.

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