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Orkanböen und SchneeEin Winter-Sturm vertreibt den Super-Herbst

Der Winter fliegt uns um die Ohren: Schon in der Nacht auf heute zog ein Sturm auf. Am Wochenende werden sogar Windböen bis zu 160 Stundenkilometer erwartet.

von
nab
Ein stürmisches Wochenende steht uns bevor.

Ein stürmisches Wochenende steht uns bevor.

Keystone/Gabriele Putzu

Lederjacken, Sneakers und T-Shirts haben ausgedient – jetzt kommt der Winter: Eine Kaltfront bringt stürmischen Westwind und sorgt für einen markanten Wetter- und Temperatursturz.

Meteonews rät, sich dieses Wochenende nicht im Wald aufzuhalten. «Es kann gut sein, dass auch im Flachland der eine oder andere Ast runterkommt – wir hatten einen sehr trockenen Sommer», sagt der Meteorologe Moritz Gubler. «Vor allem Kindergärten, die mit ihren Schützlingen einen Tag im Freien geplant haben, raten wir dringend davon ab, in den Wald zu gehen.»

Schneefallgrenze sinkt auf 900 Meter

Bereits der Nacht auf Freitag zog im Flachland starker Wind auf. So richtig stürmen soll es allerdings erst in der Nacht auf den Samstag: In Zürich, Bern und Basel müsse mit Windspitzen von bis zu 100 km/h gerechnet werden, so der Meteorologe.

Viel heftiger stürmt es allerdings in den Alpen: Dem Pilatus, Säntis und Co. drohen Orkanböen bis zu 160 Stundenkilometer – begleitet wird das Ganze von kräftigem Regen oder je nach Höhe von Schnee. Denn die Schneefallgrenze sinkt dieses Wochenende auf 900 Meter.

So sind Sie kurzfristig vorbereitet

Sichern Sie lose Gegenstände. Herunterfallende Blumentöpfe oder herumfliegende Gegenstände gefährden Personen und richten hohe Sachschäden an.

Schliessen Sie alle Fenster und Türen. Dadurch vermeiden Sie Schäden durch Zugluft in den Innenräumen.

Ziehen Sie die Storen hoch. Sobald diese hochgefahren sind, ist das Schadenpotenzial gleich null. Moderne Glasfenster sind äussert widerstandfähig und halten einem Sturm stand. (nab/sda)

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