Aktualisiert 10.03.2005 12:45

«Racing Stripes»Ein Zebra wird zum Rennpferd

Ein Zebra wird zum Rennpferd. Dies und viele andere Kuriositäten bietet der halb-animierte Familienfilm «Racing Stripes».

Es sieht rührend aus, das junge Tierchen, das vom Zirkuswagen gefallen ist und vom ehemaligen Pferderennstallbesitzer Nolan gefunden und auf dessen Bauernhof gebracht wird. Töchterchen Channing verliebt sich sofort in dieses Zebra-Fohlen

und nennt es Stripes. Stripes freundet sich aber auch mit den Tieren auf dem Hof an.

Nur mit den Rennpferden des Nachbarn bekundet Stripes seine Mühe. Neid erfüllt ihn, wenn er sieht, wie die stolzen Vierbeiner fürs nächste Rennen trainieren. Denn eigentlich möchte Stripes nur eins: auch an den Rennen teilnehmen. Und er unternimmt alles, damit Channing aus ihm ein Rennpferd macht.

Die Macher von «Racing Stripes» lösten die Verständnisprobleme zwischen Mensch und Tier, indem sie den Tieren Menschenstimmen verliehen. Das heisst: Das Kinopublikum versteht auch, was die Viecher untereinander zu besprechen haben. Teilweise wurden die Tiere auch Computer-animiert (Stripes nicht, der ist echt), was dem Film eine ziemlich witzige Note gibt. Die hat er auch bitter nötig, denn die zwischenmenschliche Geschichte von Vater und Tochter und der konstruierte Konkurrenzkampf auf der Pferderennbahn sind öde.

Stripes hat dennoch das Zeug zum Star, weil es einfach echt drollig ist, ein kurzbeiniges Zebra auf der Pferderennbahn galoppieren zu sehen.

Benjamin Bögli

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