Basel-Stadt: Einbrecher bauen Unfall nach Verfolgungsjagd
Aktualisiert

Basel-StadtEinbrecher bauen Unfall nach Verfolgungsjagd

In der Nacht auf Mittwoch rasen zwei mutmassliche Einbrecher auf der Flucht vor der Polizei durch Basel. Ihre Tour endet im Rhein.

von
mak
Eine nächtliche Amokfahrt von zwei mutmasslichen Einbrechern durch Basel endete in Deutschland. Danach versuchte einer der beiden, mit einem Sprung in den Rhein einer Festnahme zu entkommen.

Eine nächtliche Amokfahrt von zwei mutmasslichen Einbrechern durch Basel endete in Deutschland. Danach versuchte einer der beiden, mit einem Sprung in den Rhein einer Festnahme zu entkommen.

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Zwei Franzosen, die mit mutmasslichem Diebesgut unterwegs waren, haben sich am Dienstagabend einer Polizeikontrolle in Basel widersetzt und sind über die Grenze geflohen. Ihr Fluchtversuch endete auf deutschem Boden nach einem Autounfall und einem Sprung in den Rhein.

Die 27- und 28-jährigen Männer rasten durch Quartierstrassen und missachteten ein Rotlicht. Die Polizei verzichtete auf eine Verfolgung, um nicht noch mehr andere Autos zu gefährden, wie die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt mitteilte.

Sperre an der Grenze durchbrochen

Auch durch eine Sperre an der Grenze zu Deutschland liessen sich die beiden nicht aufhalten. Die Barriere, die Grenzwächter beim Zollamt Grenzach-Wyhlen aufgestellt hatten, durchbrachen sie und setzten ihre Flucht auf deutscher Seite mit stark übersetzter Geschwindigkeit fort, wie die Polizei Freiburg Lörrach mitteilte.

Als sie in einer 30er-Zone ein deutsches Polizeiauto erblickten und bremsen wollten, verlor der Lenker aber die Kontrolle über sein Auto. Es kam zum Zusammenstoss mit zwei parkierten Autos und einem Gebäude. Einen letzten Fluchtversuch unternahmen die Männer zu Fuss. Einer der beiden sprang gar in den kalten Rhein. Zwecklos: Am Ufer nahm die Polizei beide fest.

Im Auto fanden die Polizisten ein Flachbildschirm-TV-Gerät sowie Werkzeug, das auf einen Einbruch schliessen lässt. Beim Unfall verursachten sie einen Schaden von über 20'000 Euro. Einer der beiden wurde leicht verletzt ins Spital gebracht. (mak/sda)

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