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Einbrecher bei Rosenstolz: Songs gestohlen

Bei einem Einbruch in das Tonstudio der deutschen Band Rosenstolz haben Diebe bislang noch unveröffentlichte Songs gestohlen. Nun steht die Veröffentlichung der nächsten Single in Frage.

Während Anna R. und Peter Plate am vergangenen Mittwoch ihren Tourneeauftakt gaben, entwendeten die Unbekannten eine Festplatte und Computerbildschirme aus den Räumen des Popduos im Stadtteil Prenzlauer Berg. Es sei vor allem ein mentaler Schaden entstanden, teilte das Management am Dienstag auf Anfrage mit und bestätigte einen Bericht der «Bild»-Zeitung.

Auf der Festplatte waren neben unveröffentlichten Songs aus den vergangenen sechs Jahren auch zwei Lieder gespeichert, die eigentlich in den kommenden Wochen auf den Markt gebracht werden sollten. «Der ideelle Verlust ist für uns unermesslich», sagte Sänger Plate der Zeitung.

An den Stücken auf der Festplatte sollte noch gearbeitet werden, teilte der Sprecher des Musikmanagements «Treibhaus», Roberto Monden, mit. Sie seien nur noch als Arbeitsvisionen gespeichert. Glücklicherweise hätten die Diebe aber die «hochwertigen Musikinstrumente» offenbar übersehen. Künftig müssten Daten und Lieder wohl besser geschützt und mehrfach abgespeichert werden.

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