Einbruchserie: Einbrecher fallen über Ostschweiz her
Aktualisiert

EinbruchserieEinbrecher fallen über Ostschweiz her

Einbrecher haben in den letzten Wochen vermehrt die Ostschweiz und Liechtenstein heimgesucht.

von
Marlene Kovacs

«Als ich nach Hause kam, war ein Fenster eingeschlagen, ein Blumentopf lag auf dem Boden und ich sah Fussabdrücke», sagt Silvio Hasler aus dem liechtensteinischen Gamprin-Bendern. Er wäre nur zwei Stunden weg gewesen und schon wurde bei ihm eingebrochen. «Ich hatte Glück, denn aus irgendeinem Grund sind sie ohne Beute wieder verschwunden», so Hasler. Der 36-Jährige ist nicht der einzige, der in letzter Zeit von Einbrechern heimgesucht wurde.

«Zwischen Anfang September und Ende Oktober gab es bei uns über 50 Einbrüche - fast doppelt soviel wie zur selben Zeit im Vorjahr», sagt Tina Enz, Mediensprecherin der Landespolizei Liechtenstein. Auch in der Ostschweiz war eine Zunahme festzustellen. Zwischen Ende September und Anfang Oktober wurden im Kanton St. Gallen im Vergleich zum Vorjahr ungefähr 25 Prozent mehr Fälle verzeichnet.

Auch im Thurgau gab es einen Anstieg. «Hauptsächlich waren private Häuser und Wohnungen betroffen», so Daniel Meile, Sprecher der Kapo Thurgau. Es handle sich vor allem um Dämmerungseinbrüche. Die Ostschweizer Polizei-Korps überwachen derzeit deshalb vermehrt diverse Wohnquartiere. «Die Bewohner können aber auch selbst Vorkehrungen treffen», so Meili. So würde es helfen, ein Licht brennen zu lassen oder Bewegungsmelder zu installieren.

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