Appenzell: Einbrecher stehlen in Metzgerei Damenschuhe
Aktualisiert

AppenzellEinbrecher stehlen in Metzgerei Damenschuhe

In der Nacht auf Montag brachen Unbekannte in Appenzell in eine Metzgerei ein. Gestohlen haben sie nur ein Paar Schuhe. Kuriose Einbrüche sind in der Ostschweiz nicht selten.

von
lad
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Lesen Sie in dieser Bildstrecke die kuriosesten Einbrüche der letzten Jahre in der Ostschweiz.

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Ein einziges Paar Arbeitsschuhe für Damen – dies die Beute von Unbekannten, die in der Nacht auf Montag in Appenzell in einen Metzgereibetrieb einbrachen. Da die Täter noch flüchtig sind, wisse man bei der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden noch nicht genau, was konkret passiert sei. «Vielleicht wollten sie noch mehr stehlen, sind jedoch gestört worden», sagt Andreas Künzle von der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden auf Anfrage.

Dieser Einbruch war nicht der Einzige in dieser Nacht im Innerrhoden. Unbekannte sind in Gonten in eine Bäckerei eingebrochen, um dort nebst wenig Bargeld eine Sportjacke zu stehlen. Der angerichtete Sachschaden beträgt in beiden Fällen mehrere hundert Franken. Ob es sich um die gleichen Täter handelt, ist noch unklar.

Hungrige Einbrecher?

Nicht nur im Appenzell Innerrhoden gibt es kuriose Diebstähle. Bei Schachen in Herisau im Kanton Appenzell Ausserrhoden stahlen Einbrecher im September 2015 einen Sonntagszopf. Die Täter drangen in der Nacht über ein Fenster in ein Einfamilienhaus ein und durchsuchten alle Räumlichkeiten. Dabei war der Sonntagszopf der Bewohner offenbar zu verlockend, um ihn einfach stehen zu lassen.

Vom Hunger getrieben war wohl auch dieser Einbrecher: Ein 37-Jähriger wurde in Altstätten SG im Juli 2009 beim Schnitzelessen erwischt. Der Mann brach in ein Restaurant ein und briet sich in der Küche ein Schnitzel. Die Wirtsleuten hielten ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest.

Mit leerem Magen brachen wohl auch Unbekannte im Januar 2014 in ein Doppeleinfamilienhaus in Niederuzwil ein. Nachdem sich die Täter über eine Fensterscheibe Zugang zum Haus verschafft hatten, durchsuchten sie sämtliche Räumlichkeiten und verursachten eine grosse Unordnung. Das war offenbar ziemlich anstrengend, denn danach bedienten sich die Einbrecher in der Küche an verschiedenen Esswaren, brieten Spiegeleier und verpflegten sich im Esszimmer.

Mangel an Unterwäsche?

Als kurios könnte man wohl auch folgenden Einbruch, geschildert von der Kantonspolizei Thurgau, betiteln. «Wir hatten einen Fall, wo ein Einbrecher in ein Haus eingedrungen ist und Unterwäsche entwendet hat», erzählt Matthias Graf, Mediensprecher der Kantonspolizei Thurgau, auf Anfrage. Der Grund dafür sei unklar, es könne sein, dass der Täter tatsächlich Unterwäsche gebraucht habe. «Es kann sich jedoch auch um einen Fetisch handeln», so Graf. Der Kantonspolizei Thurgau seien auch wenige Fälle bekannt, bei denen die Diebe diverse Erotikgegenständen stahlen.

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