Aktualisiert 30.11.2011 12:39

Spätnachts

Einbrecher steigen in Tsongas Villa ein

Jo-Wilfried Tsonga wird vom Pech verfolgt: Erst scheiterte er am Sonntag im Masters-Final trotz harter Gegenwehr an Roger Federer, kurz darauf raubten Diebe sein Haus im waadtländischen Gingins aus.

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pre
Pechvogel Tsonga verliert nicht nur den Masters-Final gegen Federer, sondern auch Hab und Gut. (Bild: AFP)

Pechvogel Tsonga verliert nicht nur den Masters-Final gegen Federer, sondern auch Hab und Gut. (Bild: AFP)

«Was bei Fussballern funktioniert, muss auch bei Tennisspielern klappen», dachten sich wohl die Diebe, die in der Nacht von Sonntag auf Montag in die Villa von Jo-Wilfried Tsonga eingestiegen sind. Das Prinzip ist immer das gleiche: Die Sportstars sind viel unterwegs und dank den TV-Übertragungen ihrer Wettkämpfe wissen die Übeltäter genau, wann sie zuschlagen müssen.

Nach diversen Liverpool-Spielern vor drei Jahren und Bayern-Keeper Manuel Neuer Mitte November hat es nun auch Jo-Wilfried Tsonga erwischt. Kurz nachdem der Franzose den Final der World Tour Finals gegen Roger Federer verloren hatte, raubten Diebe seine Villa im waadtländischen Gingins aus.

Gemäss «Le Matin» sah ein Nachbar in Tsongas Haus gegen vier Uhr nachts noch Licht. Allzu beunruhigt war dieser allerdings nicht. «Als ich aber feststellte, dass sein Audi nicht vor der Garage stand, dachte ich, es handle sich um das automatische Beleuchtungssystem des Hauses, von dem er mir erzählt hatte.» Es soll Einbrecher abschrecken.

Tsonga nur selten zu Hause

Tatsächlich waren Einbrecher aber gerade dabei, sich an den Wertgegenständen des 26-jährigen Tennisprofis zu bedienen. Erst am Montagmorgen alarmiert ein zweiter Nachbar die Polizei. Unter den Rollläden der Salontüre war die Fenstertür eingeschlagen. Auch die am Glas befestigten Aufkleber mit dem Schriftzug «Securitas, Alarm im Einsatz» konnten die Diebe offenbar nicht aufhalten.

Tsonga, der alleine lebt und nur wenig Zeit in seiner Villa verbringt, nahm den Vorfall gelassen. «Ich hoffe, dass ich mein Haus wiedererkenne, wenn ich zurückkehre», sagte er gegenüber «L'Equipe». Was genau gestohlen wurde, ist bislang nicht bekannt.

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