Zürich: Einbrecherbande dingfest gemacht

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ZürichEinbrecherbande dingfest gemacht

Die Stadt- und die Kantonspolizei Zürich hat 33 Personen rund 120 Einbruchdiebstähle allein im Kanton Zürich nachgewiesen. Die Kolumbianer hatten Waren im Wert von über zwei Millionen Franken gestohlen und Sachschäden von über hunderttausend Franken angerichtet.

Die Bande verübte insgesamt 140 Wohnungseinbrüche in Orten entlang der Autobahn A1 vom Kanton Waadt bis in den Kanton St. Gallen. 120 Einbrüche wurden im Kanton Zürich verübt, teilte die Zürcher Kantonspolizei am Montag mit. Die Kolumbianer verübten die Taten zwischen Dezember 2007 und Januar 2009.

Bei den ausgesuchten Tatobjekten handelte es sich mehrheitlich um Wohnungen, die auffällig häufig von Personen aus Sri Lanka bewohnt waren.

Die Bande ist laut Polizei sehr professionell organisiert und stark vernetzt gewesen. Die Diebe hätten jeweils einen Personenwagen gemietet und pro Tag mehrere hundert Kilometer zurückgelegt. Schmuck und Gold tauschten sie gegen Geld ein, elektronische Geräte und Gebrauchsgegenstände verschickten sie per Post nach Kolumbien.

Die Südamerikaner reisten via Spanien, Italien oder Holland mit gefälschten mexikanischen Dokumenten in die Schweiz ein. In der Regel fanden sie für ihre Diebestouren bei hier wohnhaften Landsleuten Unterschlupf, schreibt die Polizei weiter. (sda/dapd)

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