US-Börsen: Einbruch am US-Häusermarkt belastet Wall Street
Aktualisiert

US-BörsenEinbruch am US-Häusermarkt belastet Wall Street

Neue schlechte Nachrichten vom US-Immobilienmarkt haben die US-Börsen belastet. Die Zahl der Wohnbaubeginne brach im April überraschend um 12,8 Prozent auf den tiefsten Stand seit 50 Jahren ein.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss nach wechselhaftem Handel 0,3 Prozent im Minus bei 8474 Punkten, wobei er zwischen 8463 und 8538 Zählern pendelte. Der breiter gefasste S&P-500 fiel um 0,2 Prozent auf 908 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq legte dagegen 0,1 Prozent auf 1734 Stellen zu.

In New York waren die Daten vom Immobilienmarkt eine kalte Dusche für die Anleger: Erst am Montag hatte die Hoffnung auf eine Trendwende am Immobilienmarkt der Wall Street kräftige Gewinne beschert.

Auch bei den Finanztiteln ergab sich ein gemischtes Bild. Mehrere Banken haben die Erlaubnis zur Rückzahlung von staatlichen Hilfen beantragt, was Branchenexperten als Hinweis darauf werteten, dass der Höhepunkt der Finanzkrise vorüber ist.

An der New York Stock Exchange wechselten rund 1,35 Milliarden Aktien den Besitzer. 1806 Werte legten zu, 1219 gaben nach und 104 blieben unverändert. An der Nasdaq schlossen bei Umsätzen von 2,11 Milliarden Aktien 1348 im Plus, 1315 im Minus und 151 unverändert.

An den US-Kreditmärkten fielen die zehnjährigen Staatsanleihen um 4/32 auf 99-00/32. Sie rentierten mit 3,243 Prozent. Die 30- jährigen Bonds verloren 12/32 auf 100-23/32 und hatten eine Rendite von 4,207 Prozent.

(sda)

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