Einbruch vorgetäuscht und eigene Wohnung angezündet
Aktualisiert

Einbruch vorgetäuscht und eigene Wohnung angezündet

Ein 23-jähriger Schweizer hat in der Nacht auf Sonntag seine eigene Wohnung angezündet. Brisant: Das Sechsfamilienhaus gehört seinem Arbeitgeber.

So hatte er sich seinen Coup wohl nicht vorgestellt: In der Nacht auf Sonntag verliess der Mann gegen 2.30 Uhr die Wohnung seiner Freundin, um in seiner eigenen ein Feuer zu legen. Knapp eine Stunde später wurde der Brand von einem Nachbarn entdeckt und gelöscht. Um die Tat zu vertuschen, hatte der 23-Jährige einen Einbruch vorgetäuscht und kehrte zu seiner Freundin zurück.

Die Ermittlungen der Branddetektive der Kapo Luzern führten aber schnell auf die Spur des geständigen Täters. «Er hatte mit Bierflaschen und Benzin zwei Molotowcocktails gebastelt, diese angezündet und in die Wohnung geworfen», so Simon Kopp, Sprecher der Luzerner Strafuntersuchungsbehörden.

D

as betroffene Wohnhaus im 500-Seelendorf gehört dem Arbeitgeber des Täters, der Ziegelwerke Horw-Gettnau AG. Dort wollte man zum Fall keine Stellung nehmen. Ob die Motive für die Tat mit dem Arbeitgeber zusammenhängen, ist noch unklar.

Daniela Gigor

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