Einbruchserie während des Jahreswechsels in Basel
Aktualisiert

Einbruchserie während des Jahreswechsels in Basel

An Silvester und
Neujahr wurden in Basel
mehr als 20 Einbrüche
gemeldet. Für diese Serie
sind wohl organisierte
Zigeunerbanden
verantwortlich.

Heimgesucht wurden das Gundeldingerquartier und Basel-West. Die Täter brachen nicht nur in Wohnungen, sondern auch in Firmenräumlichkeiten und Arztpraxen ein. Dabei gingen sie ziemlich hemmungslos vor: «Türen wurden aufgewuchtet und Scheiben eingeschlagen», sagt Kriminalkommissär Markus Melzl. Die Täter erbeuteten alles, was irgendwie abtransportierbar war. Beliebt waren Geld, Schmuck sowie elektronische Geräte.

Eines der Opfer war eine 88-jährige Rentnerin. Sie hatte schon geschlafen und wurde von zwei Einbrecherinnen geweckt: «Wahrscheinlich nahmen die Täterinnen an, es sei niemand zu Hause», sagt Melzl. Trotzdem flüchteten die Einbrecherinnen nicht sofort: Eine hielt das Opfer fest, während die zweite weiter nach Beute suchte.

Melzl vermutet organisierte Zigeunergruppen aus dem nahen Elsass als Täterschaft. «Wir sind uns auf Grund von Spuren an den Tatorten sowie Zeugenaussagen ziemlich sicher», sagt er.

Patricia Spycher

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