Einbürgerung: Dorf von Kanton gerügt
Aktualisiert

Einbürgerung: Dorf von Kanton gerügt

Gemeinden dürfen Ausländern nicht willkürlich das Schweizer Bürgerrecht verwehren. Dies hat der Kanton Bern im Fall des Einbürgerungs-Knatsches in Wimmis klargestellt.

Im Herbst 2007 hatte man in der Oberländer Gemeinde einen damals 17-jährigen Afghanen, der gern Schweizer werden wollte, abgelehnt. Und das, obwohl der junge Mann alle objektiven Kriterien für eine Einbürgerung erfüllte. Als er sich deshalb beim Regierungsstatthalter beschwerte, gab ihm dieser Recht: Es lägen keine gültigen Gründe vor, den Kandidaten abzulehnen.

Trotz dieser Argumente blieb man in Wimmis stur und reichte seinerseits beim Kanton Beschwerde ein. Diese wurde nun abgeschmettert. Ob die Sache nach dem Entscheid des Regierungsrats jetzt vor Bundesgericht kommt, ist offen.

nj

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