«Herz im Emmental»: Eine Art Doku-Heimatfilm
Aktualisiert

«Herz im Emmental»Eine Art Doku-Heimatfilm

Langfädige Hommage ans Emmental mit vielen weitgehend spannungslosen Begegnungen.

«Herz im Emmental» Trailer.

Im Mittelpunkt stehen Menschen aus dem Emmental, Dagebliebene und Ausgewanderte. Eingebettet in Bilder der magischen Landschaft erzählen sie von sich und dem Ort, wo sie aufgewachsen sind. Etwa Thom Blunier, Lead-Gitarrist der Hardrock-Band Shakra, oder Bauunternehmer Bruno Marazzi, der in Bern das Stade de Suisse realisiert hat.

Der Film plätschert friedlich dahin, wählt Interview-Partner fast zufällig und langweilt mit weitgehend spannungslosen Aussagen. Die Absicht der Filmemacher mag löblich sein, aber die filmische Umsetzung überzeugt in keiner Weise. Man erfährt nichts Neues, man sieht schöne Landschaftsbilder, aber letztlich ists für einen Kinobesuch zu wenig. Immerhin als PR-Video taugt der Streifen. So verspürt man nach der Visionierung die Lust, selbst das Emmental zu erkunden. Notabene nicht in Filmform, sondern real mit Zug oder Auto.

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