16.07.2016 09:35

Road TripEine epische Reise mit einem krebskranken Hund

Als Robert erfuhr, dass seine Labrador-Hündin Bella nur noch wenige Monate zu leben hat, lässt er alles stehen und liegen. Die Geschichte einer unglaublichen Reise.

von
mec

Rob: «Bella steht mir näher als die meisten Menschen»

Als der Tierarzt die Diagnose mitteilt, ist Robert Kugler am Boden zerstört. Seine Bella, die vor 9 Jahren als herziger Labrador-Welpe bei ihm eingezogen ist, hat Knochenkrebs in der linken Schulter und Metastasen in Lunge und Herz. Es gibt keine Aussicht auf Heilung. Der Arzt bietet dem Ex-Marine-Soldaten zwei Möglichkeiten. Entweder er erlöst sie sofort von den Schmerzen in der Schulter mit der Todesspritze, oder eine Amputation, verbunden mit der Aussicht, dass Bella noch drei bis sechs Monate schmerzfrei leben kann.

Er entscheidet sich für die Amputation. Bella erholt sich prächtig und bevor der Alltag wieder Einzug hält, zieht Robert einen Strich unter sein bisheriges Leben. Er will nicht eines Tages von der Arbeit heimkommen und seinen Hund tot vorfinden. Er will mit ihr in ihren wenigen verbleibenden Monaten das pralle Leben geniessen, kündigt seinen Job, packt sein Hab und Gut in eine Scheune, lädt die Camping-Ausrüstung auf seinen Pickup-Truck und fährt mit Bella los.

Von Florida an die Westküste

Das war vor 14 Monaten. Bella ist von der schweren Krankheit nichts anzumerken. Die beiden sind zur Zeit noch in Florida und machen sich auf Richtung Westküste. Ihre Reise ist dokumentiert auf Instagram, Twitter und Facebook.

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