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Fall Mary-Jane«Eine Flut von Hinweisen»

Im Fall der getöteten siebenjährigen Mary-Jane aus Zella-Mehlis wird weiter intensiv ermittelt. Die Nachforschungen konzentrieren sich derzeit auf einen Mann, der kurz vor ihrem Tod mit ihr zusammen war.

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Nach der Veröffentlichung eines Phantombildes ist nach Polizeiangaben eine «Flut von Hinweisen» aus ganz Deutschland eingegangen. Der etwa 40-jährige Mann auf dem Bild soll mit der siebenjährigen Mary-Jane kurz vor ihrem Tod gesichtet worden sein. Konkrete Hinweise auf seine Identität oder eine heisse Spur, die zu ihm führen könnte, gibt es aber noch nicht.

Der Schulranzen des Mädchens sei immer noch verschwunden. Wanderer hatten die Leiche der Siebenjährigen am Samstag in einem Bach in der Nähe des Ortes entdeckt. Wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet, hat die Sonderkommission, die zur Aufklärung des gewaltsamen Todes der Erstklässlerin gebildet wurde, die Zahl ihrer Ermittler auf 80 aufgestockt. Mit den Suchkräften der Bereitschaftspolizei seien derzeit etwa 150 Beamte im Einsatz, hiess es am Dienstag.

Mary-Jane war am Freitagnachmittag in ihrer Heimatstadt Zella-Mehlis auf dem Nachhauseweg von der Schule verschwunden und tags darauf tot in einem Waldgebiet gefunden worden. Am Montagabend gedachten mehrere Hundert Kinder und Erwachsene in einem Trauergottesdienst des toten Mädchens.

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