«[Rec]»: Eine grauenvolle Fernsehreportage
Aktualisiert

«[Rec]»Eine grauenvolle Fernsehreportage

Effektvoller Horrorschocker, der mit wenigen Mitteln Spannung erzeugt. Nichts für schwache Nerven!

Die Fernsehmoderatorin Angela Vidal (Manuela Velasco) und ihr Kameramann Pablo wollten eigentlich nur eine Nacht lang den Berufsalltag von Feuerwehrmännern dokumentieren. So denken sie sich nichts weiter, als die Jungs zu einem Routine-Einsatz in ein altes Mietshaus gerufen werden, wo sie der Polizei die Tür zu einer Wohnung öffnen sollen. Doch dann werden die Eindringlinge in der Wohnung von ­einer blutverschmierten Frau angegriffen, wobei ein Polizist schwer verletzt wird. Flucht ist unmöglich, denn mittlerweile hat die Polizei das Gebäude weiträumig abgesperrt. Fernsehteam, Beamte, Feuerwehrmänner und Mieter sind in dem Haus gefangen.

Gemäss der altbewährten Horror-Weisheit, dass sich Spannung am besten in ­einem abgeschlossenen Terrain erzeugen lässt, zieht der Horrorthriller «Rec» die Suspense-Schraube fester und fester an. Mit einfachen ­Mitteln erschaffen die beiden spanischen Gruselfilm­spezialisten Jaume Balagueró («The Nameless») und Paco Plaza («Second Name») ein kurzweiliges Schreckens­szenario. Einzig die ab­schliessende Auflösung der Vorfälle wirkt konstruiert und abgedroschen.

Neu im abaton und Pathé Dietlikon

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