Wer hat den schönsten?: Eine haarige Angelegenheit
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Wer hat den schönsten?Eine haarige Angelegenheit

An der Bartmeisterschaft im deutschen Bad Schussenried erhielten Gesichtsschmuck-Enthusiasten ihre verdiente Aufmerksamkeit. 63 Teilnehmer präsentierten stolz ihre ausgefallenen Zopfgebilde.

von
pru

Schnauz-, Kinn-, Backen- und Vollbärte waren die Stars der Internationalen Bartmeisterschaft 2012. Im deutschen Bad Schussenried trafen sich die Zwirbler und Flechter, um die gepflegteste Gesichtsbehaarung zu küren. 63 Teilnehmer präsentierten am Samstag mit Lockenwickler und Bartwichse gestylte Pracht.

Wie zahlreiche Deutsche Medien berichteten, suchte eine siebenköpfige Jury in 18 Kategorien die Gewinner. Mit 49,5 von 50 möglichen Punkten erzielten der Pforzheimer Jens Müller und der Berliner Lutz Giese jeweils das höchste Resultat. Müller mit seinem «Trendbart», einer Gesichtsumrahmung plus zwei Zöpfchen am Kinn, und Giese mit dem «Kinnbart Chinesisch».

Jury schaut genau hin

Bei der Bewertung können mitunter Milimeter entschieden. Die exakten Vorschriften gibt der Verband Deutscher Bartclubs vor. Seit 1987 wird die Meisterschaft schon veranstaltet: «So viele Teilnehmer hatten wir noch nie», sagte Veranstalter und Präsident des 1. Höfener Bart- und Schnorresclub, Wolfgang Stier, in einem Interview auf Spiegel Online.

Schweizer Bartpracht

Die Teilnehmer kamen aus aller Welt. Neben US-Amerikanern, Franzosen, Österreichern und Niederländern waren auch Schweizer dabei. Sie konnten sich insgesamt drei Podestplätze sichern. In der Kategorie «Vollbart» (Unterkategorie: «Naturale mit gestyltem Oberlippenbart») holte sich Albert Schmid aus Samstagern mit 46,5 Punkten sogar den ersten Platz.

Beim Barte des Proleten

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