Aktualisiert 05.06.2014 06:25

Fette Prämie

Eine halbe Kiste für den WM-Titel

Die Schweizer Nati-Fussballer können in Brasilien mächtig Kohle scheffeln. Gewinnen sie den Pokal, verdient ein Spieler eine halbe Million Schweizer Franken.

von
heg

Bei einer Fussball-WM steht in erster Linie der sportliche Erfolg im Vordergrund. Jedes Team will möglichst weit kommen im Turnier, am liebsten natürlich den Titel gewinnen. Schafft das die Schweiz, vergolden die Spieler den Triumph. Gemäss «Blick» würden sie in diesem Fall vom Verband eine halbe Million Schweizer Franken kassieren.

Jeder Fussballer erhält zu Beginn 10'000 Franken «Antrittsgage». Scheidet die Schweiz nach der Vorrunde aus, bleibt es dabei. Im Gegensatz zu Südafrika 2010 gibt es dieses Mal keine Punkteprämien. Schafft die Hitzfeld-Truppe die Achtelfinal-Qualifikation, kommen 75'000 Franken dazu. Abgestuft, wer wie oft spielte. Für den Viertelfinal-Einzug sind 100'000 Franken vorgesehen und für den Halbfinal weitere 125'000 Franken. Gewinnen die Schweizer sogar den Titel, wird dieser Triumph mit zusätzlichen 190'000 Franken vergoldet. Im besten Fall verdient ein Schweizer Nati-Fussballer also eine halbe Million Franken.

Mehr Geld als Deutschland

Die Prämien hat der Mannschaftsrat um Diego Benaglio und Gökhan Inler mit dem Nati-Delegierten Peter Stadelmann ausgehandelt. Der Verband kassiert von der Fifa für die Endrunden-Teilnahme rund 7 Millionen. Für den Achtelfinal-Einzug gibt es eine weitere Million. Danach schüttet der Weltverband richtig Kohle aus. Der Viertelfinal-Einzug wird mit 12,5 Millionen honoriert, das Erreichen des Halbfinals mit 18 Millionen. Der Weltmeister erhält 32 Millionen und der Finalverlierer wird mit 23 Millionen getröstet.

Mit den ausgehandelten Prämien spielt die Schweiz in der oberen Liga. Deutschlands Fussballer müssen beim Gewinn des WM-Titels mit 366'000 Franken Vorlieb nehmen. Die England-Kicker verdienen mit 525'000 Franken leicht mehr als die Hitzfeld-Truppe. Die Paraguay-Spieler kassieren 653'000 Franken. Am meisten garnieren die Spanier. Schaffen sie die Titelverteidigung, vergolden sie den Triumph mit 880'000 Franken.

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