Gress' Geheimnis: Eine handvoll Haar-Kult
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Gress' GeheimnisEine handvoll Haar-Kult

Eigentlich waren Fussballtrainer Gilbert Gress und Mundart-Popper Baschi zu «Talk Täglich» gekommen, um für Wettlose die Werbetrommel zu rühren - und nicht um das Geheimnis von Gress grazilem Glamour zu verraten.

Video: Tele Züri.

Tatort «Talk Täglich»: Angesichts der Frisurenpracht der beiden Gäste Gilbert Gress und Baschi drehte sich das Gesprächsthema immer wieder ums männliche Haupthaar, statt um neuartige Goalgetter-Lose. Artig bezeichnete Baschi anfangs das Tippspiel noch als «super Sache», was man glaubt, auch wenn er nur einen Promojob macht. In Ordnung war es auch, dass er seine Abneigung gegen den neuen Polo-Hofer-Fussballsong durchblicken liess, ohne das Urgestein des Mundartrocks dabei zu sehr in die Pfanne zu hauen. Lustiger war dagegen Baschis Äusserung, sein Song «Bing en hei» könne «durchaus auch in Afrika den einen oder anderen beglücken».

Doch der eigentliche Hingucker der Chat-Sendung waren nicht die Protagonisten, sondern die exzentrische Haarpracht derselben. Baschis Quasi-Rockabilly-Tolle wuchs in ungeahnte Höhen, während Gilberts Klappfrisur kultig wie eh und je ist. Eine wahre Offenbahrung, dass Monsieur Gress seit den frühen Sechzigerjahren denselben Flachkamm benutzt – und diesen bereitwillig vorführte. Das Relikt habe gar «einen Algerienkrieg miterlebt» und leistet heute noch wackeren Dienst, wenn es darum geht seine weisse Mähne übers Haupt zu kämmen – was übrigens «sehr schnell» geht. «So viele Haare habe ich nicht mehr, muss ich zugeben», so Gress.

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