Aktualisiert 03.11.2014 10:26

«20 Minuten Movie»Eine Hommage an die Macht der Worte

In der Romanverfilmung «Die Bücherdiebin» flüchtet sich ein Pflegekind in Nazideutschland in eine Phantasiewelt aus gestohlenen Büchern.

von
Mike Herter

Noch vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wird die Familie Meminger in den Wirren der Nazi-Zeit auseinandergerissen. Die neunjährige Tochter Liesel (Sophie Nélisse) kommt nach München und wird dort von den Pflegeeltern Hans (Geoffrey Rush) und Rosa Hubermann aufgenommen – die ausserdem den jungen Juden Max (Ben Schnetzer) bei sich versteckt halten. Max bringt Liesel das Lesen bei und begeistert sie für die Magie der Literatur. Als der Krieg um sie herum immer schlimmere Ausmasse annimmt, beginnt Liesel sich in die Geschichten ihrer Bücher zu flüchten, um die Bombardierungen und die Deportationen der Juden zu verdrängen. Da ihr alsbald der Nachschub ausgeht, fängt sie an, Bücher zu stehlen und bei Bücherverbrennungen heimlich dem Feuer zu entreissen. So bewahrt sie Kulturgüter vor der Vernichtung – und sichert sich neuen Lesestoff, mit dessen Hilfe sie im Keller in Fantasiewelten eintaucht.

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