Aktualisiert 15.01.2019 15:11

SponsoredEine Idee, die eine Million Franken wert war

Die Jungunternehmer aus Basel verdienten mit Crowdfunding in einem Monat eine Million Schweizer Franken. Zum Feiern hatten sie noch keine Zeit.
Start-up-Porträts, präsentiert von Huawei. Teil 3 von 5.

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Die stolzen Jungunternehmer Erik und Yannick aus Basel.

Die stolzen Jungunternehmer Erik und Yannick aus Basel.

Der Red Bull Racing Formel-1 Rennfahrer Pierre Gasly verbreitete die Kopfhörer von BLOMM & BERGER mit einem Selfie unter seinen Fans.

Der Red Bull Racing Formel-1 Rennfahrer Pierre Gasly verbreitete die Kopfhörer von BLOMM & BERGER mit einem Selfie unter seinen Fans.

kein Anbieter

Erik Blommers (28) und Yannick Brandenberger (26) trauten ihren Augen kaum, als sie vor dem Bildschirm sassen und die Zahlen ihrer Crowdfunding-Kampagne immer weiter in die Höhe stiegen. «Das Ziel von 100 000 Franken erreichten wir in 24 Stunden», erzählt der junge Unternehmer Yannick. Er wollte als Kind einmal Tennisspieler werden. Nach der Berufslehre als Kaufmann gründete er sein eigenes Fashionlabel. Vier Jahre später kam es zum grossen Durchbruch, mit dem Grafiker Erik lancierte er seinen Kopfhörer, genannt BLOMM & BERGER, eine Fusion aus ihren beiden Familiennamen. Das Logo würden sie sich vielleicht sogar tätowieren lassen, sagen die zwei Draufgänger heute.

Ein Ziel vor Augen

Aber für diesen Volltreffer mussten die beiden hart arbeiten. Wer erfolgreich sein will mit einer Idee, muss die «rosa Brille ausziehen» wie Yannick es nennt, und sein Projekt knallhart durchziehen. Das taten beide. Die zwei jungen Männer lernten sich im Jahr 2014 kennen, weil Yannick auf der Suche nach einem Designer für das Logo seiner Kleidermarke war. Und wie kam es dazu, dass Erik sich danach an der Kleidermarke beteiligte? Die beiden lachen sich schelmisch an. «Ich dachte, vielleicht hat er ja Lust, sich zu beteiligen, dann entfällt für mich das Honorar des Logos», erzählt Marketingtalent Yannick mit einem Grinsen.

Musik im Blut

Was mit einem einfachen Businessgedanken begonnen hatte, entwickelte sich zur Freundschaft. Beide merkten schnell, dass sie auch noch einiges mehr verband als ihr gemeinsames Fashionlabel. Zum Beispiel die Liebe zur Musik: Techno, deutscher Rap, bei Erik darf es auch mal Led Zeppelin sein. «Wir hören fast alles ausser Heavy Metal», sagen sie. Wichtig ist ihnen bei der Musik aber eines: der perfekte Kopfhörer. Nachdem sie die Kleider alle verkauft hatten, verabschiedeten sie sich von der Modebranche und wandten sich der Elektronik zu. Zuerst mit kleinen, portablen Lautsprechern, die sie im Freundeskreis verkauften. Dann mit In-Ear Ohrstöpseln, die sie auf Crowdfunding verkaufen wollten.

Der grosse Rückschlag

«Wir dachten, wir machen jetzt viel Geld», erzählt Yannick. Sie hatten gerade von Crowdfunding erfahren und waren überzeugt davon, dass ihre Kampagne finanziert würde. Aber das Projekt floppte, nach Ablauf der Finanzierungszeit waren nur 25 Prozent des notwendigen Betrages erreicht. Nun stellte sich die Frage: Aufgeben oder weitermachen? «Jetzt erst recht», sagten sie sich, und designten den perfekten Kopfhörer. Diesmal sollte es kein In-Ear mehr sein, sondern ein Produkt, das noch kein Schweizer entworfen hatte: ein Kopfhörer mit Bügel, der jeden Wunsch erfüllen soll.

Der Kopfhörer denkt mit

Bei diesem Gadget, das gleichzeitig ein Accessoire darstellt, ist das Design ebenso wichtig wie der Komfort. Entstanden ist ein Produkt in elegantem Schwarz, mit auswechselbaren Ohrmuscheln und einem im Bügel versteckten Ladekabel, das garantiert nicht verloren geht. Ausserdem ist er intelligent: Der Hörer stellt ab, wenn man ihn auszieht und misst den Ohrkanal des Trägers, sodass er die Frequenz der Musik dem Gehör jedes Menschen anpassen kann. Die Kopfhörer schlug auf Crowdfunding ein wie eine Bombe, Privatpersonen unterstützen das Projekt genauso wie grosse Firmen. Innerhalb eines Monats kamen so Vorbestellungen im Wert von einer Million Schweizer Franken zusammen. Damit war die Arbeit aber noch nicht getan. Im darauffolgenden halben Jahr optimierten Yannick und Erik ihr Produkt, bis alles perfekt war. Pünktlich zum Jahresbeginn 2019 sind die Kopfhörer eingetütet in der Schweiz, woher auch die gesamte Entwicklung sowie das Innenleben des Produktes stammen, und wird von hier aus rund um den Globus verschickt.

Smartphones machen Träume wahr

«Schweizer Werte sind uns wichtig», erklärt Yannick. So haben sie sich dazu entschieden, einen wichtigen Kernteil der Entwicklung und Produktion in die Schweiz zu verlegen. Vor Ort in den Produktionsstätten müssen sie nicht immer sein, denn dank ihrem Smartphone können sie via Bildschirmübertragung jederzeit live Einblicke erhalten. Auch sonst wären Smartphone und Internet nicht wegzudenken aus der Erfolgsgeschichte von Yannick und Erik. Der Red-Bull-Racing-Formel-1 Rennfahrer Pierre Gasly verbreitete die Kopfhörer von BLOMM & BERGER mit einem Selfie unter seinen Fans. Eine kleine Tat, die eine bedeutende Auswirkung hat auf das Start-up. Dank Seiten wie Crowdfunding und der täglichen Erreichbarkeit über das World Wide Web eröffnen sich jungen Träumern realistische Perspektiven. Auch die B&B-Jungs haben noch lange nicht ausgeträumt. «Der Kopf sprudelt vor Ideen», sagt Yannick. Da bleibt nur zu hoffen, dass dies noch lange so bleiben wird.

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Dieser Beitrag ist eine Zusammenarbeit von Commercial Publishing Tamedia und Huawei.

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