Eine Immobilie gekauft: Das sind die Folgekosten
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Eine Immobilie gekauft: Das sind die Folgekosten

Das Budget wird nebst der Hausfinanzierung noch mit anderen Kosten belastet: Franziska Schima, Produktemanagerin Hypotheken bei der Credit Suisse, erklärt, womit Sie zusätzlich rechnen müssen.

Welche Folgekosten entstehen beim Immobilienkauf?

Franziska Schima: Notariats-, Grundbuchkosten und Handänderungssteuer – diese werden prozentual zum Kaufpreis berechnet und sind je nach Kanton ganz vom Käufer oder je zur Hälfte von Verkäufer und Käufer zu bezahlen. Hinzu kommen Kosten für die Errichtung oder Erhöhung von Schuldbriefen, die der finanzierenden Bank als Sicherheit für die Hypothek dienen.*

An welche Versicherungen muss ich denken?

Schima: Beim Neubau an die Gebäudeversicherung. Wer eine bestehende Immobilie kauft, sollte bei einem Umbau die Höhe der Gebäudeversicherung sowie der Gebäude-Sachversicherung überprüfen. Denn die Liegenschaft gewinnt an Wert. Ausserdem kommen Bauwesen (Schutz des Bauwerks aufgrund von Bauunfällen, Beschädigung durch Dritte, Feuer- und Elementarereignisse und mehr) sowie Bauherrenhaftpflicht (Schutz vor Unfällen – Personen, entstandene Sachschäden in der Nachbarschaft) hinzu.

Wo finde ich passende Versicherungen?

Schima: Die Hypoexperten der finanzierenden Bank wissen Bescheid und haben Kontakt zu Versicherungsberatern.

*Beide Kosten unterscheiden sich kantonal. Auskunft über

www.estv.admin.ch

Noch mehr übers Thema Kosten bei:

www.credit-suisse.com/hypotheken

oder im Bulletin Spezial «Wohnen».

Bestellen unter 0800 80 20 44

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Steuren sparen – so gehts

Beim Erwerb eines Eigenheimes, das auch selbst bewohnt wird, verändert sich die steuerliche Belastung, und zwar wie folgt:

Neu müssen Sie den Eigenmietwert – dieser wird vom Kanton festgelegt – als Einkommen versteuern. Im Gegenzug können Sie dafür die Hypothekarzinsen beim Einkommen in Abzug bringen. Zudem darf man auch Unterhaltskosten (Renovationen, Gartenpflege) gemäss den Richtlinen der Steuerverwaltung abziehen.

Die Wahl der Hypo-Variante

Selbst bei der Hypothek hat man die Wahl: Es gibt Modelle, deren Zins von Anfang an fixiert wird und deshalb keinerlei Zinsschwankungen ausgesetzt ist. Andere werden periodisch neu berechnet. Und wieder andere sind an gar keine Laufzeit gebunden und werden deshalb permanent der aktuellen Marktlage angepasst. Momentan liegen kombinierte Modelle im Trend. Wer aber eher konservativ gestrickt ist und zudem nicht laufend die Zinsschwankungen im Auge behalten will, entscheidet sich für die Fix-Hypothek.

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