Philippinen unter Wasser: Eine Million Menschen flüchten vor Fluten
Aktualisiert

Philippinen unter WasserEine Million Menschen flüchten vor Fluten

Nach heftigen Monsun- und Tropensturm-Unwettern sind auf den Philippinen eine Million Menschen auf Hilfe angewiesen. Weite Teile der nördlichen Provinzen standen nach tagelangen Regenfällen unter Wasser.

von
ame

Verheerende Folgen der Unwetter auf den Philippinen: Eine Million Menschen sind nach den heftigen Regenfällen auf Hilfe angewiesen. Helfer verteilten Trinkwasser, Nahrungsmittel, Medikamente, Decken und Kleidung, berichtete die Katastrophenschutzbehörde am Mittwoch.

Mehr als eine Viertel Million Menschen waren in Notunterkünfte geflüchtet oder bei Verwandten untergekommen. 14 Menschen kamen durch die Unwetter ums Leben.

Rotes Kreuz ruft zu Spenden auf

«Das Wasser geht zurück, die Helfer können jetzt wenigstens Hilfspakete verteilen», sagte ein Sprecher der Behörde. Das Rote Kreuz rief zu Spenden auf. Es fehlten unter anderem Moskitonetze.

In Manila normalisierte sich die Lage nach drei Tagen Dauerregen. Das halbe Stadtgebiet stand vorübergehend unter Wasser. Schulen und Behörden waren seit Montag geschlossen. (ame/sda)

Kritische Lage auch in Russland

In den russischen Überschwemmungsgebieten haben Zehntausende Rettungskräfte mit einer massiven Verstärkung der Dämme begonnen. Die Verwaltung von Chabarowsk nahe der Grenze zu China bezifferte die Schadenshöhe der Jahrhundertflut allein in ihrer Stadt auf umgerechnet 55 Millionen Franken.

Bei den heftigsten Überschwemmungen in der Region seit dem Jahr 1897 mussten bereits rund 25'000 Menschen in Sicherheit gebracht werden. Mindestens 6300 Gebäude in 142 Orten waren überflutet. Die Gemeinden schickten etwa 1700 Kinder in verschiedene Ferienlager im Land, etwa in den bekannten Schwarzmeerkurort Sotschi.

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