Hotelgäste müssen in Lobby schlafen – Das sagt die 20-Minuten-Community

Aktualisiert

Hotelgäste müssen in Lobby schlafen  «Eine Nacht in einer Lobby wäre für viele Luxus»

Nach dem Ed-Sheeran-Konzert vom Freitagabend konnten einige Gäste eines Zürcher Hotels nicht mehr in ihr Zimmer und mussten die Nacht in der Eingangshalle verbringen. In der 20-Minuten-Community gehen die Meinungen dazu auseinander.

von
Gabriela Graber
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Gegen halb zwei Uhr versammelten sich alle Hotelgäste wegen eines Fehlalarms in der Lobby.

Gegen halb zwei Uhr versammelten sich alle Hotelgäste wegen eines Fehlalarms in der Lobby.

News-Scout
Manche erschienen im Bademantel.

Manche erschienen im Bademantel.

News-Scout

Darum gehts

  • Nach dem Konzert von Ed Sheeran am Freitag wollte News-Scout A.K.* sein gebuchtes Zimmer im Hyatt Regency Hotel am Flughafen Zürich betreten.

  • Seine Zimmertüre liess sich jedoch nicht mehr öffnen. Gemeinsam mit anderen Gästen schlief er auf einer Couch in der Lobby.

  • Der News-Scout ist sauer und hofft auf Wiedergutmachung.

  • Viele 20-Minuten-Leser*innen fühlen mit A.K. mit.

Am Freitag nach dem Ed-Sheeran-Konzert mussten einige Gäste des Hyatt Regency Hotels in Zürich in der Lobby schlafen. «Die Türe meines Zimmers liess sich nicht mehr öffnen», sagt  News-Scout A.K.* Auch an der Rezeption habe man das Problem nicht lösen können. K. hatte also weder Bett noch Gepäck – und schlief gemeinsam mit anderen Gästen auf einer Couch in der Lobby. Laut Aussagen des News-Souts haben die Hotelgäste weder eine Decke noch Kissen erhalten. Zudem sei gegen 1.30 Uhr ein falscher Feueralarm losgegangen, worauf 300 Gäste in die Lobby gestürmt seien. A.K. ist sauer – und hofft auf eine Wiedergutmachung vom Hotel. Viele 20-Minuten–Leser*innen verstehen den Ärger des News-Scouts.

«Das würde mich auch nerven!»

«Ich kann die Wut des News-Scouts schon nachvollziehen, das würde mich auch nerven!», so Bonifatz. User Fromboise ist sich sicher, dass sich die Zimmer mit den richtigen Schlüsseln jederzeit hätten öffnen lassen. «Dass das Hotel jedoch nicht mal in der Lage gewesen sein soll, ein paar Kopfkissen und Duvets aufzutreiben, ist allerdings sehr bedauerlich.» «Da stimmt was nicht! In der Regel sollte ein Zimmer auch geöffnet werden können, wenn der Strom ausfällt», findet User Carmen11. Die Situation sei einfach «peinlich», so Leser Moni2.

Etliche Leser*innen erachten den Vorfall dagegen als halb so wild. Unter ihnen ist User Honigkuchenpferdchen: «Wenn man bedenkt, an welchen Orten Obdachlose manchmal schlafen müssen, ist eine Nacht in einer Lobby immer noch Luxus.» User KuRo ist ähnlicher Ansicht: «Luxusprobleme pur! Sorry,  aber was machen Menschen, wenn sie sich schon in einer vielleicht 19 Grad warmen Eingangshalle unwohl fühlen?» «Shit happens! Das ist doch eine geile Story, die man seinen Freunden erzählen kann. Ihr Geld werden die Gäste sicher zurückerhalten», so tobtv. «Sorry, aber wer wie News-Scout A.K. 60 Nächte pro Jahr in einem Hotel schläft, kann eine Nacht auch mal in der Lobby verbringen», so Dave1378.

Meetingräume öffnen, Zusatzbetten reinstellen, Zahnbürsten und Frotteehandtücher verteilen

«Ein gutes Krisenmanagement wäre hier zwingend gewesen», findet User junspa1999. «Etwa hätte man die Meetingräume öffnen, Zusatzbetten reinstellen und beziehen und den Gästen Zahnbürstchen und Frotteehandtücher geben können.» Gruenzini dagegen schätze seinen Camping-Kastenwagen, wo so etwas nicht passieren könne, kommentiert er. «Der passt auf einen normalen Parkplatz, lässt sich immer öffnen – und günstiges Bier vor dem Einschlafen gibts dort auch!»

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