14.11.2019 14:34

Bars, Broki und Bilder

Eine neue, bunte Burg vor der Berner Reitschule

Alles ist neu – oder zumindest neu arrangiert – auf der Berner Schützenmatte. Damit soll auch die Sicherheit vor der Reitschule verbessert werden.

von
20m/sda
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Die Platzwarte Kevin Liechti und Christoph Ris vor der neu arrangierten Zwischennutzung auf der Schützenmatte.

Die Platzwarte Kevin Liechti und Christoph Ris vor der neu arrangierten Zwischennutzung auf der Schützenmatte.

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In der Burg befindet sich etwa die Brocken- und Trouvallien-Stube Kiki Island von Silvia Thomann. Sie führt zudem jeden 1. Sonntag im Monat einen Flohmarkt durch.

In der Burg befindet sich etwa die Brocken- und Trouvallien-Stube Kiki Island von Silvia Thomann. Sie führt zudem jeden 1. Sonntag im Monat einen Flohmarkt durch.

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Frachter-Kapitän Daniel Bäumlin hat das Sonnendeck seines Gastro-Schiffs mit Luken und Windschutz wintertauglich gemacht. Im Innenbereich des Kahns soll auch eine «afrikanische Ecke» entstehen.

Frachter-Kapitän Daniel Bäumlin hat das Sonnendeck seines Gastro-Schiffs mit Luken und Windschutz wintertauglich gemacht. Im Innenbereich des Kahns soll auch eine «afrikanische Ecke» entstehen.

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Für den Winterbetrieb präsentiert sich die Zwischennutzung auf der Berner Schützenmatte vor der Berner Reitschule im neuen Look. Das grosse Zirkuszelt ist weg, stattdessen steht nun eine Art Burg auf dem Platz. Diese Überbauung ist so bunt wie vielseitig: Im selbst gebauten Schützenhof, wie sich das Projekt nun nennt, finden sich neben dem Raclette-Bus auch ein Brocki, verschiedene Bars und andere Gastroangebote sowie der neue Kunst- und Kulturraum Silo 172.

Das Ziel der Neuanordnung war unter anderem, die bislang dunklen Ecken auszumerzen und damit die Sicherheit auf dem Platz beim Bollwerk zu erhöhen. «Für den Winter ist der Platz nun übersichtlicher gestaltet, was auch im Bereich Sicherheit ein grosses Plus ist», sagt Platzwart Christoph Ris. So verfüge die Überbauung nun über klar definierte Ein- und Ausgänge. «Diese können wir über Nacht abschliessen», ergänzt Kevin Liechti, ebenfalls Platzwart des Vereins Platzkultur. Der Hof biete also mehr Sicherheit als bis anhin.

Sicherheitsdienst auf Platz

Am örtlichen Sicherheitsdienst wird zudem weiterhin festgehalten. Dieser zahlt der Verein aus der eigenen Tasche. Ris: «Dabei wäre das Geld eigentlich für Kulturprojekte vorgesehen.» Die Stadt Bern prüft derzeit eine finanzielle Beteiligung.

Das Eröffnungsfest für den Schützenhof findet am Donnerstagabend statt; ab 16 Uhr laden die Initianten zur Erkundung der neuen Burg ein.

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