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Der 9. WM-TagEine Nr. 10, die er beim Namen nennen kann

Am Freitag gibt es nicht nur das Duell Serbien - Schweiz. Mit diesen Fakten kommt der Fussball-Fan durch den neunten WM-Tag.

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ddu/fal
Costa Ricas Trainer Oscar Ramirez verdankt seinen Job einer Schlägerei.

Costa Ricas Trainer Oscar Ramirez verdankt seinen Job einer Schlägerei.

Getty/Michael Steele

Klar, mit Schweiz gegen Serbien (20 Uhr) stellt sich die Frage nach dem Highlight nicht. Der WM-Tag lancieren Brasilien und Costa Rica (14 Uhr), gefolgt von Nigeria - Island (17 Uhr).

Vier von 16, vier von 16

Mit Russland, Uruguay, Frankreich und Kroatien haben sich vier Teams vorzeitig für die Achtelfinals qualifiziert. Mit Ägypten, Saudiarabien, Marokko und Peru können vier Mannschaften ihren Rückflug buchen.

Es ist ein Final um das Weiterkommen

Für die Nati gilt heute gegen Serbien: verlieren verboten. Zwar wäre der Achtelfinal mit einem Sieg in Griffweite. Verlieren die Schweizer, sind aber praktisch aus dem Turnier ausgeschieden. Sie müssten dann am letzten Spieltag wohl darauf hoffen, dass die Serben auch Brasilien schlagen.

«Serbien wird ein extrem schwieriger Gegner»

Verteidiger Fabian Schär spricht über die Stärken der Serben, die mühseligen Transfers zu den Spielorten und was die Spieler machen, um den Kopf frei zu bekommen. (Video: Tamedia/SDA)

Fabian Schär: «Serbien wird ein extrem schwieriger Gegner.» (Video: SDA)

Garstige Verhältnisse

In ­Kaliningrad dürften garstige Verhältnisse herrschen. Schon gestern fielen die Temperaturen während der knapp halbstündigen Pressekonferenz der Schweizer um zehn Grad. Für heute Abend (20 Uhr Schweizer Zeit ist Anpfiff) sind 12 Grad und Dauerregen angesagt.

Das Duell der Legionäre

Bei den Schweizern sind 22 der 23 WM-Fahrer im Ausland engagiert, bei den Serbien sind es 20 Spieler, die ihr Geld ausserhalb der Heimat verdienen. Bei der Schweiz ist einzige Michael Lang (Basel) in der Super League tätig.

Wieder Xherdan Shaqiri?

Der Linksfuss war an fünf der letzten sechs Toren der Schweiz bei grossen Turnieren direkt beteiligt (4 Tore, 2 Assist). Zuletzt am Sonntag im Auftaktspiel gegen Brasilien, als er Steven Zuber den Eckball zum 1:1 servierte.

Zuber gleicht aus

Shaqiri bringt den Eckball hervorragend zur Mitte und Zuber köpfelt ein. Video: SRF/Tamedia

Magistrale Flanke: Xherdan Shaqiris Corner führte zum Ausgleich gegen Brasilien. (Video: SRF)

Brasilien muss liefern

Wenn sich der Titelfavorit heute ab 14 Uhr mit Costa Rica misst, zählt für ihn einzig der Sieg. Geben die Brasilianer nach dem 1:1 gegen die Schweiz weitere Punkte ab, wird es zäh. Brasilien wurde seit 1982 immer Gruppensieger. Letztmals scheiterte der Rekordweltmeister 1966 vorzeitig.

Ursprünglich Assistenztrainer

Costa-Rica-Trainer Oscar Ramirez verdankt seinen Job einer Schlägerei. Eigentlich war er der Assistent von Paulo Wanchope. Dieser prügelte sich 2015 im Rahmen einer Partie der U23-Auswahl mit einem Sicherheitsmann und trat wenig später zurück. Apropos Ramirez: 1990, bei der ersten WM-Teilnahme Costa Ricas, verpasste er als Spieler keine Spielminute.

Apropos Ramirez

Der 53-Jährige blamierte sich, als er nach dem 1:4 im WM-Test gegen Belgien über Eden Hazard Auskunft geben wollte. «Die Nr. 10 hat uns arg zugesetzt. Ich kenne seinen Namen nicht.» Heute beschäftigt Ramirez wiederum eine Nr. 10. Dieser Name dürfte ihn rege beschäftigt haben: Neymar.

Kopfball von Neymar

Neymar erreicht eine Flanke im Strafraum mit dem Kopf. Doch der Kopfball kommt zu zentral auf Sommer, uns soll es recht sein.Video: Tamedia/SRF

Stets gefährlich: Superstar Neymar köpfelt auf das Tor der Schweizer. (Video: SRF)

Alt gegen neu?

Trifft Keylor Navas (Costa Rica) auf seinen Nachfolger? Keeper Alisson (Brasilien) soll bei Real Madrid im Gespräch sein. 75 Millionen Euro könnte die AS Roma für den den 25-jährigen Brasilianer kassieren. Damit wäre Alisson der teuerste Torhüter aller Zeiten. Navas hatte sich sein Engagement mit einer herausragenden Leistung an der WM 2014 in Brasilien verdient.

Argentinien hofft auf Remis

Aus der Sicht der Argentinier wäre ein Unentschieden zwischen Nigeria und Island am günstigsten. Lionel Messi und seine Kollegen wurden gestern Abend von Kroatien vorgeführt (0:3) und haben nur ein Punkt auf dem Konto.

Rakitic macht alles klar

Kroatien erkämpft sich gegen Argentinien einen 3:0-Sieg und steht in den Achtelfinals. (Video: SRF)

Der ehemalige Basler Rakitic macht gegen Argentinien alles klar. (Video: SRF)

Klein gegen gross

Im ersten Spiel trifft WM-Neuling Island, das mit 330'000 Einwohnern kleinste Land, das je an einer WM vertreten war, auf Nigeria, die mit 185 Millionen Menschen bevölkerungsreichste Nation Afrikas. Nigeria stellt mit durchschnittlich 25 Jahren das jüngste der 32 WM-Teams.

Island gleicht aus

Island schiesst in der 23 Minute gegen Argentinien das 1:1. Video: SRF

Überraschung: Island gleicht gegen Argentinien aus und holt einen Punkt. (Video: SRF)

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