Eine Ostschweizer Erfindung soll die Bürotische erobern
Aktualisiert

Eine Ostschweizer Erfindung soll die Bürotische erobern

Vor elf Jahren holte seine Erfindung einen Preis. Nun will der Zuzwiler mit dem Wasserkocher HottyOne an der Offa den Durchbruch schaffen.

Weil ihm einerseits die 60 Rappen für den Kaffee bei seinem Arbeitgeber, der Bühler AG, zu teuer und andererseits die konventionellen Wasserkocher zu langsam waren, erfand der Entwicklungsingenieur Hans Geissbühler (58) Anfang der 90er-Jahre kurzerhand etwas Neues: den HottyOne. Der Clou: Mit der Technik eines Tauchsieders ausgerüstet, stülpt man den HottyOne über die Bürotasse und erhitzt deren Inhalt in 30 Sekunden.

Geissbühler wollte mit einem etablierten Partner in Serie gehen, doch trotz einer Auszeichnung des HottyOne an der Erfindermesse in Genf blieb der Erfolg aus. Da nahm Geissbühler die Sache selbst in die Hand. Unterstützt von seinem Arbeitgeber, nutzte er Geschäftsreisen nach China für Recherchen, bis er einen Partner für die Produktion fand.

Kurz vor der Offa trafen die ersten Geräte aus China ein, und Geissbühler meldete sich kurzerhand für die Messe an. Ginge es nach ihm, würden die Wasserkocher in naher Zukunft in Appenzellertracht in unseren Läden stehen.

(bem)

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