Über 500 Ferrari an der Ferrari Passione

Über 500 Strassen-Ferraris waren in Hockenheim zu sehen.

Über 500 Strassen-Ferraris waren in Hockenheim zu sehen.

Ferrari
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Ferrari PassioneEine Party mit 500 Ferraris in allen Farben

Nach zwei Jahren Pause trafen sich im Rahmen der Markenmeisterschaft Besitzer und Fans des Cavallino Rampante in Hockenheim. Mehr als 500 Ferraris waren gekommen und feierten eine grosse Party – in vielen verschiedenen Farben.

von
Michael Lusk / A&W Verlag

Seit 1950 geht Ferrari in der Formel 1 an den Start – traditionell in Rot. Viele kennen Ferrari deshalb nur in dieser Farbe. Dabei ist die Ursprungsfarbe der Italiener eigentlich Gelb. Gelb ist so etwas wie die zweite Seele in der Siegerbrust von Ferrari: Es ist die Farbe der Stadt Modena, die zusammen mit dem schwarzen Pferd, einem Erbe der Familie des Kriegsfliegers Francesco Baracca, Teil der Marke Ferrari ist. Wer jetzt dachte: «Das wars», wurde an der Ferrari Passione in Hockenheim eines Besseren belehrt. In allen Farben waren die Besitzer aus Deutschland, der Schweiz und Europa an die Rennstrecke gekommen, um ein Wochenende lang der Leidenschaft für die legendäre Sportwagenmarke zu frönen und alte Bekannte nach drei Jahren wiederzusehen.

Zahlreiche Highlights

Die Organisatoren haben deshalb ein vielfältiges Programm auf die Beine gestellt, um den Teilnehmern etwas zu bieten. So stellte Ferrari in einer Sonderausstellung die legendären «Big Five» vom 288 GTO, F40, F50, Enzo bis hin zum LaFerrari aus. Aus der Neuzeit und jüngeren Vergangenheit waren unter anderem der 812 Competizione, Daytona SP3 und der brandneue 296 GTS zu sehen. Zahlreiche Besitzer waren ebenfalls mit seltenen Exemplaren wie dem Monza SP1 und Monza SP2 oder gar mit One-Off-Einzelstücken wie dem Omologata angereist. In einem extra aufgebauten Auditorium konnten sich Interessierte zudem in die Geschichte von Ferrari und die Welt klassischer Ferraris entführen lassen.

Nicht alle, aber viele waren rot – so wie beispielsweise diese beiden LaFerraris. 

Nicht alle, aber viele waren rot – so wie beispielsweise diese beiden LaFerraris. 

Michael Lusk
Auch Gelb hat bei Ferrari Tradition. Der aktuelle Daytona SP3 war so zu sehen. 

Auch Gelb hat bei Ferrari Tradition. Der aktuelle Daytona SP3 war so zu sehen. 

Michael Lusk
Es gibt aber inzwischen viele Ferraris in anderen Farben, beispielsweise diesen 812 Superfast in Grün und Silber. 

Es gibt aber inzwischen viele Ferraris in anderen Farben, beispielsweise diesen 812 Superfast in Grün und Silber. 

Michael Lusk

Für einmal durften die Besitzer zudem nicht nur den Markenpokalen, die an diesem Wochenende ausgetragen wurden, folgen, sondern selbst mit ihren Schätzchen auf die Rennstrecke. Davon machten viele Ferraristi natürlich gern Gebrauch. Ebenso von der Möglichkeit, den Ferrari 296 GTB selbst zu testen. Schnell verflogen war danach die Skepsis gegenüber dem Sechszylinder-Hybrid, der im jüngsten Spross aus Maranello zum Einsatz kommt. Sowohl was die schiere Beschleunigung, die Strassenlage als auch den Sound anbelangt, gab es durchweg Lob für den 296 GTB.

Parade rund um die Rennstrecke

Krönendes Highlight war für die meisten natürlich die grosse Parade, bei der alle Strassen-Ferraris, die vor Ort waren, auf der Rennstrecke eine Parade abhielten. Wo sonst höchstens Charles Leclerc und Carlos Sainz in ihren roten Boliden über den Hockenheimring düsen, waren letztes Wochenende Ferraris in allen Farben zu sehen – von Rot über Gelb, Blau, Grün oder Silber bis hin zu Violett. Wann die beiden Formel-1-Stars das nächste Mal in Hockenheim fahren, steht übrigens noch in den Sternen. Die meisten Besitzer werden das nächste Mal wieder dabei sein, wenn die Passione Ferrari stattfindet. Hoffentlich nicht erst in drei Jahren.

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