Geistiges Handgepäck: Eine polnische Erfindung

Aktualisiert

Geistiges HandgepäckEine polnische Erfindung

Erfunden wurde dieses «geistige Handgepäck» in Polen. Es gibts seit 40 Jahren. Bekommen kann man es nur durch Kinder oder Jugendliche. Haben Sie eine Ahnung, wovon wir sprechen?

Die Rede ist vom «Orden des Lächelns», auch als «Medaille des Lächelns» bezeichnet.

Die Gründung des «Order Umiechu»

Die Idee für eine solche Auszeichnung hatten vor über 40 Jahren Kinder aus einem Rehabilitationskrankenhaus bei Warschau. Die Zeitung «Kuriera Polskiego» startete daraufhin eine landesweite Aktion, in der Kinder dazu aufgerufen wurden, den Orden zu gestalten. Aus den 44'000 Einsendungen wählte die Jury das Werk der neunjährigen Ewa Chrobak.

Die Preisverleiher

Das internationale Ordenskapitel des «Ordens des Lächelns» bilden 59 Mitglieder aus Polen, England, Argentinien, Australien, Weissrussland, Belgien, Frankreich, Israel, Kanada, Deutschland, Russland, Tunesien, Ukraine, USA, Ungarn, Italien, Rumänien, Litauen, Tschechien, Georgien, Armenien, Japan und Serbien.

Es ist weltweit der einzige Preis, der nur von Kindern und Jugendlichen - gleich welcher Nationalität oder Religion - beantragt werden kann. Er wird seit 1968 vergeben.

Die Preisträger

Bekommen können den Orden Erwachsene, die sich weltweit besonders für das Wohl von Kindern und Jugendlichen engagiert haben.

Bereits haben weit über 800 Personen den Orden bekommen. Unter ihnen finden sich - neben vielen, vielen polnischen Berühmtheiten:

Astrid Lindgren, Steven Spielberg, Joanne Rowling, der 14. Dalai Lama, Papst Johannes Paul II., Peter Ustinov, Nelson Mandela, Peter Maffay, Königin Silvia von Schweden, Oprah Winfrey und Mutter Teresa. Wieso der sehr umstrittene österreichische Kurt Waldheim mit dem Orden ausgezeichnet wurde, das wissen nur die Kinder alleine.

(Quelle: wikipedia)

Mehr geistiges Handgepäck.

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