Aktualisiert 03.11.2009 17:26

Stadt ZugEine «Schwarze Null» für Budget 2010 erwartet

Die Stadt Zug rechnet für das kommende Jahr mit einem Plus von 161 000 Franken. Die Nettoinvestitionen sind auf 94,8 Millionen Franken veranschlagt. Der Selbstfinanzierungsgrad sackt auf 32,6 Prozent ab.

Bei Erträgen von gut 276,07 und Aufwendungen von 275,91 Millionen Franken schliesst das am Dienstag präsentierte Budget 2010 mit einem kleinen Überschuss von 161'000 Franken. Der Stadtrat beantragt dem Parlament, den Steuerfuss bei 70 Prozent zu belassen - der Rabatt von 7 Prozent wird beibehalten.

Die Umsetzung der kantonalen Steuerrevision - etwa höhere Kinderabzüge, Mittelstandsentlastung und Reduktionen bei der wirtschaftlichen Doppelbesteuerung - ergibt Einbussen von rund 10 Millionen Franken bei den Steuereinnahmen der natürlichen Personen. Laut Stadtrat kompensiert allerdings das erwartete Bevölkerungswachstum die Ausfälle weitgehend.

Die in der Teilrevision ebenfalls enthaltene Senkung des Gewinnsteuersatzes hat zur Folge, dass von juristischen Personen rund fünf Millionen weniger in die Stadtkasse fliessen. Zahlreiche Unternehmen spüren zudem die Wirtschaftskrise. Der Stadtrat rechnet jedoch mit einem leichten Anziehen der Wirtschaft im kommenden Jahr.

Die Wirtschaftskrise bewirkt, dass sich das Zuger Finanzjahr 2010 krass von 2008 unterscheidet: Damals resultierte noch ein Plus von fast 21 Millionen Franken und der Selbstfinanzierungsgrad lag bei vollen 333,4 Prozent. Für 2009 hatte die Stadt dann grade noch ein Mini-Plus von 5300 Franken und einen Selbstfinanzierungsgrad von 44,3 Prozent budgetiert. Die Rechnung ist noch ausstehend. (sda)

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